Handelsblatt

_

Radsport Doping: Stiftung distanziert sich von Armstrong

Nach dem Doping-Geständnis des ehemaligen Radsportstars hat sich die Krebsstiftung Livestrong von ihrem Gründer Lance Armstrong distanziert.

Livestrong distanziert sich von Armstrong Quelle: SID
Livestrong distanziert sich von Armstrong Quelle: SID

Austin (SID) - Die Krebsstiftung Livestrong hat sich von ihrem Gründer Lance Armstrong distanziert. Nach dem Doping-Geständnis des ehemaligen Radsportstars im Interview mit Oprah Winfrey ließ die Stiftung verlauten: "Wir sind enttäuscht über die Nachricht, dass Lance Armstrong die Menschen während seiner Karriere getäuscht hat - inklusive uns."

Anzeige

Armstrong war zuvor in die Livestrong-Zentrale in Austin/Texas gekommen, um sich persönlich bei den Mitarbeitern zu entschuldigen. "Wir haben seine Entschuldigung akzeptiert, um nach vorne zu blicken und einen starken, unabhängigen Kurs einzuschlagen", hieß es in einem Statement.

Im vergangenen November war Armstrong von allen offiziellen Ämtern der Stiftung zurückgetreten, um die Organisation vor negativen Auswirkungen zu bewahren. Nach einem Enthüllungsbericht der US-Anti-Doping-Agentur USADA war der Texaner vom Weltverband UCI lebenslang gesperrt worden. Seine sieben Tour-Siege wurden ihm aberkannt. Wenige Tage später distanzierte sich die Organisation von ihrem Gründer und änderte den Namen der Stiftung von "Lance-Armstrong-Foundation" in "Livestrong-Foundation".

Quelle: SID

  • Die aktuellen Top-Themen
45.000 Fans beim Training in Düsseldorf: Die Weltmeister lassen Kinderaugen leuchten

Die Weltmeister lassen Kinderaugen leuchten

Die Weltmeister stehen wieder gemeinsam auf dem Fußballplatz. Rund 45.000 überwiegend junge Fans jubeln Mario Götze und Co. beim Training in Düsseldorf zu. Bundestrainer Löw sagt Danke.

Transfer-Bilanz: Bundesliga lockt immer mehr Top-Fußballer an

Bundesliga lockt immer mehr Top-Fußballer an

Showdown auf dem Fußball-Transfermarkt: Die Klubs der Bundesliga haben wieder mehr ausgegeben als eingenommen. Was auffällt: Südamerikaner sind hierzulande out. Dabei ist Brasilien unangefochtener Transfer-Weltmeister.

Die Top-Transfers der Liga: Kagawa kehrt nach Dortmund zurück

Kagawa kehrt nach Dortmund zurück

Zum Ende der Transferperiode ging es heiß her: Bayern holt sich Xavi Alonso, Shinji Kagawa kehrt nach Dortmund zurück und der HSV leiht sich Lewis Holtby aus. Welche Top-Transfers noch feststehen.