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Rohstoff-News: Weizen: Fortsetzung des Bärenmarktes erwartet

Weizenhändler sind derzeit so bärisch gestimmt wie seit mindestens November nicht mehr. Zwölf der insgesamt 24 der von der Nachrichtenagentur Bloomberg befragten Analysten und Händler erwarten, dass...

LondonWeizenhändler sind derzeit so bärisch gestimmt wie seit mindestens November nicht mehr. Zwölf der insgesamt 24 der von der Nachrichtenagentur Bloomberg befragten Analysten und Händler erwarten, dass die Preise für den Agrarrohstoff in der kommenden Woche fallen werden, acht erwarten Gewinne und vier gehen von unveränderten Preisen aus. Dies ist der höchste Anteil an Bären, seit Bloomberg im November mit der Umfrage begonnen hat.

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Die US-Agrarbehörde dürfte im Zuge ihrer neuen Prognosen zu den weltweiten Lagerbeständen von Rohstoffen am Freitagnachmittag die Weizenvorratsprognose anheben, nachdem die Vereinten Nationen bereits gestern prognostiziert hatte, dass die nächste Ernte besser ausfallen dürfte als 2012, wie Bloomberg weiterberichtet.

Die Dürre von den USA bis Europa hatte den Weizenpreis im Juli auf ein knappes Vierjahreshoch steigen lassen und Weizen 2012 den größten Gewinn unter den 24 Rohstoffen im Standard & Poor’s GSCI-Index beschert. Im vergangenen Monat sei Weizen dann in einen Bärenmarkt eingetreten, nachdem sich die Aussichten für die nächste Ernte verbessert hätten und die Erwartung gestiegen sei, dass die Farmer dank der letztjährigen Preisrally nun verstärkt Weizen anbauen werden, heißt es weiter.

Die weltweiten Weizenreserven sollen einer Bloomberg-Umfrage unter 16 Analysten zum Stichtag am 1. Juni 2013 auf 177,01 Millionen Tonnen steigen. Dies sind 0,2 Prozent mehr als die US-Agrarbehörde USDA im vergangenen Monat prognostiziert hatte.

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