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Schwimmen National: DSV entschärft Olympia-Normen

Nach der Kritik an den strengen WM-Normen im vergangenen Jahr hat der Deutsche Schwimm-Verband (DSV) für die Olympischen Spiele die Qualifikationskriterien geändert.

Entschärfte Normen für die deutschen Schwimmer Quelle: SID
Entschärfte Normen für die deutschen Schwimmer Quelle: SID

Köln (SID) - Nach der Kritik an den strengen WM-Normen im vergangenen Jahr hat der Deutsche Schwimm-Verband (DSV) für die Olympischen Spiele die Qualifikationskriterien geändert. Britta Steffen, Paul Biedermann und Co. müssen so schnell schwimmen wie die WM-Zehnten von Shanghai 2011, um ihr London-Ticket zu lösen. Dazu haben sie zwei Gelegenheiten: bei den deutschen Meisterschaften in Berlin (10. bis 14. Mai) und bei der EM in Antwerpen (16. bis 27. Mai).

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"Es sind anspruchsvolle Normen. Wir wollen damit aber auch garantieren, dass danach noch eine positive Entwicklung folgen kann", sagte DSV-Leistungssportdirektor Lutz Buschkow dem SID. Vor der WM im vergangenen Jahr hatten sich die Zeiten an der Weltrangliste orientiert. Unter anderem hatte Paul Biedermann die harten Normen, die teilweise unter den deutschen Rekorden lagen, kritisiert.

Die Olympia-Qualifikationszeiten liegen nun auf den meisten Strecken über den WM-Normen des vergangenen Jahres. Nur über 200 m Schmetterling der Männer müsste der mehr als 25 Jahre alte deutsche Rekord von Michael Groß gebrochen werden. Über 50 m Brust blieb Doppel-Olympiasiegerin Britta Steffen bereits am vergangenen Samstag bei den deutschen Mannschaftsmeisterschaften in 24,92 Sekunden unter der Norm.

Quelle: SID
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