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Skispringen Vierschanzentournee: Martin Schmitt: "Kann nicht sagen, wo ich stehe"

Einen Tag vor Beginn der 60. Vierschanzentournee in Oberstdorf rätselt Skisprung-Altmeister Martin Schmitt über seine Form. "Ich kann im Moment nicht sagen, wo ich stehe."

Leistungsvermögen unsicher: Martin Schmitt Quelle: SID
Leistungsvermögen unsicher: Martin Schmitt Quelle: SID

Oberstdorf (SID) - Einen Tag vor Beginn der 60. Vierschanzentournee in Oberstdorf rätselt Skisprung-Altmeister Martin Schmitt über seine Form. "Ich kann im Moment nicht sagen, wo ich stehe und wo ich landen werde", sagte Schmitt: "Körperlich bin ich in Ordnung, obwohl ich letztes Jahr zur Tournee in einem besseren Zustand war."

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Vor allem das Knie bereitete dem 33-Jährigen in den letzten Monaten immer wieder Probleme und zwang ihn schon in der Vorbereitung zu Pausen. "Es geht ein paar Wochen gut, dann wieder nicht", sagte der Schwarzwälder vor dem Qualifikationsspringen am Donnerstag (16.30 Uhr/ARD) auf der Schattenbergschanze: "Ich hoffe, dass ich während der Tournee keine Probleme bekomme."

Eine bestimmte Platzierung hat sich der viermalige Weltmeister für den Saisonhöhepunkt, den er noch nie gewinnen konnte, nicht vorgenommen. "Ich will in erster Linie mit mir selbst zufrieden sein, das zählt", sagte Schmitt.

Zuletzt berücksichtigte ihn Bundestrainer Werner Schuster für das Springen im schweizerischen Engelberg gar nicht, doch bei seiner 16. Tournee will der Team-Olympiasieger wieder angreifen. Schmitt: "Ich habe allerdings nicht die stabile Form, wo man alles blind abrufen kann. Ich muss hart arbeiten und mich auf meine Stärken konzentrieren."

Ob es für den Furtwanger die letzte Tournee ist, wusste er noch nicht: "Ich bin jetzt hier voll bei der Sache und mache mir über so etwas erst nach der Saison Gedanken."

Hoffnungen setzt der frühere deutsche Vorflieger bei den vier Springen in die jungen Leistungsträger Richard Freitag (Aue) und Severin Freund (Rastbüchl). "Wenn sie einen Lauf bekommen, sind sie schwer zu schlagen", sagte Schmitt: "Sie sollen sich vor allem auf sich konzentrieren und ihr vorhandenes Potenzial abrufen."

Quelle: SID
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