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Skispringen Vierschanzentournee: Schlierenzauer gewinnt 61. Vierschanzentournee

Gregor Schlierenzauer hat die 61. Vierschanzentournee gewonnen und Österreich den historischen fünften Gesamtsieg in Folge beschert.

Schlierenzauer gewinnt die Vierschanzentournee Quelle: SID
Schlierenzauer gewinnt die Vierschanzentournee Quelle: SID

Bischofshofen (SID) - Gregor Schlierenzauer hat die 61. Vierschanzentournee gewonnen und Österreich den historischen fünften Gesamtsieg in Folge beschert. Der Tiroler sicherte sich den Triumph beim Skisprung-Spektakel rund um den Jahreswechsel einen Tag vor seinem 23. Geburtstag mit dem Sieg beim Abschlussspringen in Bischofshofen und verteidigte seinen Titel als erster Springer seit sieben Jahren erfolgreich. Der Norweger Anders Jacobsen, Sieger in Oberstdorf und Garmisch-Partenkirchen, wurde Gesamtzweiter. Rang drei ging an seinen Landsmann Tom Hilde. Als bester DSV-Adler landete Michael Neumayer (Bertechsgaden) auf Rang sechs.

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"Es ist unglaublich! Ich habe sechs Jahre gekämpft und jetzt gewinne ich das Scheißding gleich zwei Jahre hintereinander", sagte der überglückliche Schlierenzauer, der nach seinem 45. Weltcupsieg mit 1100,2 Punkten siegte und am Ende 13 Punkte Vorsprung vor Jacobsen, dem Tounreesieger von 2007, hatte.

Einen rabenschwarzen Tag im Dauerregen erlebte Severin Freund, der nach einem schwachen Sprung auf 126,0 Meter als 33. überraschend den zweiten Durchgang verpasste. Damit verspielte der 24-Jährige aus Rastbüchl die Chance auf den ersehnten Podestplatz in der Gesamtwertung und stürzte auf Rang 13 ab. Bester Deutscher vor 20.000 Zuschauern auf der Paul-Außerleitner-Schanze wurde Neumayer auf Platz acht, der es auch als bester DSV-Adler auf Rang sechs in der Gesamtwertung schaffte. Richard Freitag (Aue) schaffte es auf Rang zwölf und wurde in der Endabrechnung Elfter.

Youngster Andreas Wellinger verspielte seine Chance auf eine vordere Platzierung durch einen Sturz im ersten Durchgang und landete so nur auf Rang 19. Bei seiner ersten Tournee schaffte es der 17-Jährige auf Rang neun am Ende trotzdem in die Top Ten. Genau wie Altmeister Martin Schmitt (Furtwangen) der nach Rang 24 guter Zehnter wurde. Andreas Wank (Oberhof) wurde in Bischofshofen 21.

Bereits in den vergangenen vier Jahren machten die Austria-Adler den Gesamtsieg unter sich aus. Wolfgang Loitzl (2009), Andreas Kofler (2010) und Thomas Morgenstern (2011) hatten vor Schlierenzauer (2012) triumphiert.

Quelle: SID

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