
Innsbruck (SID) - Skispringer Martin Schmitt hat nach seinem vorzeitigen Aus bei der Vierschanzentournee einen weiteren Rückschlag erlitten. Bei dem 33-Jährigen wurde eine Ansatzreizung der Quadrizepssehne festgestellt. "Es handelt sich um eine Überlastungsreaktion", sagte Mannschaftsarzt Mark Dorfmüller nach einer Kernspintomographie. Zuvor hatte der viermalige Weltmeister wie schon zu Saisonbeginn Schmerzen im linken Knie verspürt.
Schmitt plant dennoch seine Rückkehr in den Weltcup. "Sobald ich mich wieder fit fühle, werde ich mit dem Training beginnen, denn ich möchte diese Saison noch einige Weltcupspringen machen", sagte der Routinier. Bundestrainer Werner Schuster stellte seinem Schützling ein Comeback am 28. Januar in Japan in Aussicht. "Die nächste Möglichkeit für einen Weltcup-Einsatz besteht bei den Wettkämpfen in Sapporo", sagte Schuster.
Schmitt hatte bei den ersten zwei Springen der Tournee jeweils den zweiten Durchgang und damit die Nominierung für die Wettbewerbe in Österreich verpasst. "Eigentlich wollte ich nach meinem Tournee-Ausstieg direkt wieder mit dem Sprungtraining beginnen. Nachdem ich aber erneut Schmerzen spürte, entschloss ich mich nach Rücksprache mit unserem Mannschaftsarzt, eine Kernspintomographie durchführen zu lassen, um der Sache auf den Grund zu gehen", sagte Schmitt.