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Wieso Twitter-Nutzer nun selbst investieren wollen

Twitter findet keinen Investor - den Börsianern gefällt das nicht. Von seinen Nutzern wird Twitter aber weiterhin geliebt. Einige schmieden Pläne, den Kurznachrichtendienst selbst zu erwerben und gemeinsam zu betreiben.

DüsseldorfTwitter geht es nicht gut. Das jedenfalls findet die Börse. Mit Wohlwollen hatte man die Übernahmegerüchte der vergangenen Wochen vernommen. Jetzt aber ist klar: Ob sich wirklich ein Käufer findet, bleibt ungewiss. Den Börsianern gefällt das nicht – sie schickten die Twitter-Aktie auf Talfahrt.

Von seinen Nutzern allerdings wird Twitter weiterhin geliebt. Viele können sich nicht vorstellen, ihren Alltag ohne den schnellen Kurznachrichtendienst zu verbringen, der ihnen verlässlich Breaking News und kontroverse Debatten in die Timelines spült. Um Twitter zu retten, haben deswegen einige Nutzer vorgeschlagen, Twitter gemeinsam zu erwerben und zu betreiben. „Kooperative Plattform-Inhaberschaft“ nennt der Blogger und Social Influencer Johnny Haeusler das und findet, das Ganze sei „nicht so undenkbar, wie man zuerst meinen könnte“.

Zuvor hatte Guardian-Autor Nathan Schneider bereits die Idee verbreitet, Twitter in gemeinschaftliches Eigentum umzuwandeln. Damit die Nutzer Twitter kaufen, „bevor es die Börsenhaie tun“, hat Schneider eine Online-Arbeitsgruppe erstellt. In dieser werden bereits konkrete Vorschläge diskutiert. Unter anderem soll ein Video veröffentlicht werden, um die Aktion bekannter zu machen und möglichst viele Unterstützer zu gewinnen.

Was meinen Sie - (warum) würden Sie in Twitter investieren? Diskutieren Sie mit auf unserer Facebook-Seite.

Die Kolumne „Netz-Bubble“ erscheint immer mittwochs im Handelsblatt Morning Briefing.

Tina Halberschmidt, Social-Media-Redakteurin
Tina Halberschmidt
Handelsblatt / Teamleiterin und Redakteurin Social Media
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