Netz-Bubble

Pokémon Go
Monsterjagd als Fitness-Trend

Pokémon Go bringt Sportmuffel auf Trab: Das neue Smartphone-Spiel von Nintendo ist eine moderne Schnitzeljagd, die beliebten Fitness-Apps wie Runtastic Konkurrenz machen könnte.

DüsseldorfHilfe, die Monster sind da! Seit einigen Tagen boomt Pokémon Go, das neue „Augmented-Reality“-Handyspiel von Nintendo, das man sich als eine Art moderne Schnitzeljagd vorstellen muss. In Deutschland ist die App noch gar nicht erschienen. Trotzdem laufen überall schon Spieler herum, die – das Smartphone immer im Blick – auf dem Marktplatz oder sogar in der Arztpraxis virtuelle Mangafiguren aufspüren wollen.

Die Betonung liegt dabei auf „laufen“. Denn bei der Suche nach Pikachu, Nosferapti oder anderen quietschbunten Monstern legt so mancher Spieler mehrere Kilometer pro Tag zurück. Die Monster müssen nämlich in der echten Welt gejagt werden, das Smartphone zeigt, wo sich eines versteckt.

Dazu wird genau an der Stelle, an der sich der Nutzer gerade befindet, eine Figur ins Handy-Display projiziert. Das Konzept bringt sogar Sportmuffel auf Trab. Bei Twitter häufen sich schon die Beschwerden: „Meine Füße sind ganz wund“, beklagt ein User. Andere präsentieren stolz das tägliche Ergebnis ihres Fitness-Trackers: 24.537 Schritte und damit ein neuer Rekord – Pokémon tue ihrer Fitness und Gesundheit definitiv gut, freut sich eine Nutzerin. Und ein weiterer ist sicher: „Durch Pokémon nehme ich mehr ab als mit Fitness-Apps!“

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Die Kolumne „Netz-Bubble“ erscheint immer mittwochs im Handelsblatt Morning Briefing.

Tina Halberschmidt, Social-Media-Redakteurin
Tina Halberschmidt
Handelsblatt / Teamleiterin und Redakteurin Social Media
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