Sönke Iwersen, geb. 1971 in Hamburg, arbeitete zunächst als freier Journalist für FAZ, Hamburger Abendblatt und Berliner Zeitung, absolvierte die Axel Springer Journalistenschule und trat dann in die Wirtschaftsredaktion der Stuttgarter Zeitung ein. Seit 2006 ist er Redakteur des Handelsblatts. Er berichtete als erster Journalist über den Spitzel-Skandal der Deutschen Bahn, deckte auf, wie Unternehmensberater mit ihren hohen Millionenhonoraren beim Pleite-Unternehmen Märklin abkassierten und enthüllte die skandalösen Geschäftspraktiken des Finanzinvestors Barclays Private Equity. Für seine Reportage über den umstrittenen Jungunternehmer Lars Windhorst erhielt er 2010 den Friedrich-Vogel-Preis für Wirtschaftsjournalisten. 2011 erhielt er den Deutschen Journalistenpreis (Berichterstattung Ergo) und den Georg von Holtzbrinck Preis (Berichterstattung Teldafax). Die Leser des Fachmagazins „Der Wirtschaftsjournalist“ wählten Iwersen 2011 zum Wirtschaftsjournalisten des Jahres. Seit Januar 2012 leitet er das Investigativ-Team beim Handelsblatt.