Neuer Trend
Fernseher leasen statt kaufen

Leihen ist nicht so angesagt; die meisten deutschen Verbraucher bevorzugen das Eigentum - noch. Experten erwarten ein Umdenken. Profitieren könnte davon die Leasingbranche. Schon heute gibt es "Smalltickets": Auch der Fernseher lässt sich leasen.

WEILBURG. Insgesamt wächst der Leasingmarkt deutlich - Privatkunden allerdings spielen in diesem Geschäftsfeld seit vielen Jahren eine eher untergeordnete Rolle. Während der Gesamtmarkt 2007 um fast zehn Prozent auf 57,4 Mrd. Euro wuchs, ging der von privaten Haushalten aufgebrachte Anteil am gesamten Volumen um einen ganzen Prozentpunkt auf 8,1 Prozent zurück, das sind 120 Mill. Euro weniger als im Vorjahr.

Anscheinend haben bislang nur die Autobanken die Zielgruppe Privathaushalt entdeckt - von BMW Financial Services bis Volkswagen Leasing. Allein im Privatkundenmarkt wurde 2007 mit rund 124 000 Leasingverträgen ein Zuwachs von 25 Prozent erzielt, verkündete der Arbeitskreis der Banken und Leasinggesellschaften der Automobilwirtschaft.

Doch langsam gerät Bewegung in den Markt, denn Leasing bietet genug Nutzen jenseits der klassischen Bilanz- und Mehrwertsteuerargumentation. Friedhelm Westebbe, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands Deutscher Leasingunternehmen: "Langfristig gehen wir davon aus, dass Leasing auch bei den privaten Haushalten in Deutschland zunehmen wird.

In den vergangenen Jahren kamen Smalltickets dazu, Güter mit Anschaffungswerten von weniger als 5 000 Euro. Es werden auch mehr und mehr hochwertige elektronische Geräte wie Hifi-Anlagen oder Flachbildfernseher geleast, denn mit zunehmender Standardisierung der Prozesse werden auch Güter mit geringeren Anschaffungswerten für Leasinggesellschaften attraktiv."

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