Aus der Jubiläumssaison der Fußball-Bundesliga werden nicht nur die Meisterschaft der Rekorde des FC Bayern und die Absteiger in Erinnerung bleiben. Eine Auswahl der Tops und Flops aus der 50. Spielzeit. Mehr…
Nicht nur Leverkusens Last-Minute- Torschützenkönig Stefan Kießling (25) zeigte sich in der Jubiläumssaison treffsicher. Auch Frankfurts Alex Meier (16) knipste hinter BVB-Stürmer Robert Lewandowski (24) herausragend, zwei Deutsche unter den besten drei Angreifern gab es zuletzt 2008. In die Top Ten schafften es zudem Marco Reus (14) und Thomas Müller (13).
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TOP: Einsichtige Schiedsrichter
Jochen Drees bewies Mut. Nach Rücksprache mit seinem Assistenten nahm der Referee am letzten Spieltag den späten Ausgleichstreffer von Borussia Dortmund gegen 1899 Hoffenheim zurück - und bewahrte die Kraichgauer so zunächst vor dem Abstieg. Auch Wolfgang Stark revidierte einen Gladbacher Treffer gegen Werder Bremen zurecht wegen Abseits.
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TOP: Jupp Heynckes
Zum Ende seiner beispiellosen Bundesliga-Karriere zeigte der 68-Jährige Emotionen. Mit Tränen verabschiedete sich einer der prägendsten Bayern-Trainer nach seinem 1011. Ligaspiel aus Mönchengladbach und will nun den Triumph in der Champions League als Krönung der erhofften Triple-Saison: „Ganz spezielle Erfahrungen mit Wembley habe ich nicht, aber das kann ja noch werden...“
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TOP: Christian Streich
Das Ende der fabelhaften Freiburger Saison war zwar nicht nach Geschmack des Bundesliga-Trainers 2012. Doch mit etwas Abstand wird sich auch Streich mehr über die Europa-League- Qualifikation freuen anstatt dem Ticket zur Champions League nachzutrauern. Der letzte internationale Auftritt der Breisgauer gilt dem 47-Jährigen jedoch als Warnung: 2002 ging es direkt in Liga zwei.
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TOP: Fanaktion 12:12
Dass sich Fans vereinsübergreifend friedlich für ihre Interessen einsetzen können, bewiesen sie mit der Schweigeaktion vor Weihnachten. Für die ersten zwölf Minuten und zwölf Sekunden der Partien herrschte Stille in den Stadien - aus Protest gegen verschärfte Kontrollen und Einschränkung von Kartenkontingenten für Auswärtsspiele. Die Fronten mit der Liga sind inzwischen aufgeweicht.
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TOP: Sascha Mölders
Sinnbild der Augsburger Stehauf-Mentalität. Trotz blutiger Nase rannte, ackerte, köpfte der Stürmer beim 2:1 Ende Februar gegen Hoffenheim - und erzielte den vorentscheidenden zweiten Treffer. Auch wenn der Zehn-Tore-Mann danach nur noch einmal traf, gab Mölders doch den Startschuss für die Aufholjagd des FCA, die am letzten Spieltag doch noch mit dem Klassenverbleib endete.
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FLOP: Düsseldorfs Absturz
Fehlende Selbstkritik, Patzer von Torwart Fabian Giefer, Formschwäche bei Angreifer Robbie Kruse, Trainings-Raufereien - für den Absturz gibt es viele Ursachen. Die Aufstiegseuphorie trug die Rheinländer in der Vorrunde noch zu 21 Punkten, neun Zähler folgen nach der Winterpause. „Wo Worte fehlen, sind Tränen manchmal das richtige Ausdrucksmittel“, sagte Antreiber Axel Bellinghausen.
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FLOP: HSV-Grillen
Als Wiedergutmachung für das blamable 2:9 beim FC Bayern wollte der Hamburger SV zum Versöhnungsgrillen einladen. Nach längerem Hin und Her diskutierten die Profis dann Mitte April mit ihren Fans - was auch nicht viel half. Mit nur einem Sieg aus den letzten vier Spielen verpassten die Hanseaten auch im vierten Jahr nacheinander die europäischen Wettbewerbe.
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FLOP: Fürths Heimphobie
Prominente Gäste begrüßte die SpVgg während ihrer Premieren-Bundesligasaison in der Trolli Arena: Der frühere US-Außenminister Henry Kissinger besuchte seinen Lieblingsclub, Startrainer José Mourinho beobachtete Borussia Dortmund. Ein Heimsieg blieb auch den weiteren 286 324 Zuschauer verwehrt - so schlecht war selbst Tasmania Berlin nicht.
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FLOP: Tim Wiese
Nach sieben Bremer Jahren wollte der Ex-Nationalkeeper Hoffenheim nach oben führen - und geriet hingegen zum Sinnbild des Niedergangs. Verletzung, Geldstrafe nach einer Faschingsparty, Suspendierung. Im Saisonfinale wurde dann auch noch sein Nach-Nachfolger Koen Casteels mit Paraden gegen Dortmund zum Hoffenheimer Helden.
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