Das Champions League-Finale in London zieht auch Größen aus Wirtschaft und Politik beinahe magisch an. Kein Wunder, geht es zumindest für die Sponsoren doch ums Geschäft. Wer sich in Wembley blicken alles lässt. Mehr…
Die Deutsche Telekom ist Hauptsponsor des Champions-League-Finalisten FC Bayern München und hat so Zugriff auf ein Ticketkontingent für das Finalspiel am 25. Mai in London. Einige Karten wurden an Mitarbeiter verlost, andere gehen an Geschäftspartner – unter Einhaltung aller geltenden Regeln, wie ein Sprecher versichert. Aus dem Top-Management wird sich wohl zumindest der künftige Vorstandschef Timotheus Höttges (Bild) um die Kunden kümmern, heißt es in Medienberichten.
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Federico Ghizzoni, Unicredit
Der Vorstandschef der italienischen Großbank Unicredit (Mutter der HypoVereinsbank) wird am Spieltag eine Pressekonferenz in London geben – und später auch das Spiel schauen. Unicredit ist die einzige Bank der offiziellen Champions-League-Sponsoren.
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Alexej Miller, Gazprom
Der Moskauer ErdgasrieseGazpromist seit vergangenem Juli offizieller Partner derChampions League – und damit neben Heineken, Unicredit, Ford, Mastercard und Sony der sechste Partner in dem Sponsoring-Zyklus von drei Spielzeiten. Kein Wunder, dass auch Gazprom-Vorstandschef Alexej Miller (links, hier mit Russlands Präsident Wladimir Putin) nach London reist und im Stadion das Finalspiel der Königsklasse verfolgen wird. Da Gazprom bereits Hauptsponsor des Fußball-Bundesligisten und BVB-Erzrivalen FC Schalke 04 ist und außerdem FC Bayerns Ehrenpräsident Franz Beckenbauer unter Vertrag hat, dürfte klar sein, wem Miller die Daumen drückt.
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Francois van Boxmeer, Heineken
Prost! Der Chef des Brauereikonzerns Heineken, Francois van Boxmeer, wird nicht nur das Spiel schauen. Er ist auch oberster Gastgeber für insgesamt über 1000 geladene Gäste sein, die Heineken in London empfängt. (Bild: Archiv)
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Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und der Präsident des FC Bayern München, Uli Hoeneß werden ebenfalls in Wembley das Champions-League-Finale verfolgen. Kanzlerin Merkel gab sich im Vorfeld der Begegnung diplomatisch und wollte weder für Bayern München noch für Borussia Dortmund Partei ergreifen. Bayern-Präsident Uli Hoeneß wird sich das Saisonhighlight nicht entgehen lassen, muss aber mit Gegenwind wegen seiner Steueraffäre rechnen. Fiona Hall, Chefin der englischen Liberalen im Europaparlament, hat sich gegen die Anwesenheit von Hoeneß im Wembley-Stadion ausgesprochen.
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Seelischen Beistand kann sich Uli Hoeneß beim bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer abholen. Dieser wird ebenfalls im Stadion anwesend sein. Allerdings hatte sich Seehofer nach Bekanntwerden der Steueraffäre von Hoeneß distanziert.
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Ebenfalls eingeladen ist natürlich auch die NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft. Die „Landesmutti“ drückt selbstverständlich den Dortmundern die Daumen und bildet nicht nur in dieser Hinsicht das natürliche Gegengewicht für Seehofer.
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Herbert Hainer, Adidas
Der Vorstandsvorsitzende des Sportartikelherstellers ist Mitglied des Kuratoriums der Bundesliga-Stiftung und somit ohnehin fußballinteressiert. Das Finale in Wembley lässt er sich natürlich nicht entgehen – zumal sein Konzern als Ausrüster des FC Bayern München auch wirtschaftliche Interessen verfolgt.
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Jean-Francois Palus, PPR/Puma
Beim Luxusartikelhersteller PPR (künftig: Kering) ist Jean-Francois Palus die Nummer zwei, beim Sportartikelhersteller Puma – der zu drei Vierteln PPR gehört – ist er Chef des Verwaltungsrats. Puma ist Ausrüster von Finalteilnehmer Borussia Dortmund.
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Björn Gulden, künftig Puma
Am 1. Juli tritt der Norweger Björn Gulden den Posten des Vorstandschefs bei Puma an. Er war bisher unter anderem im Einsatz für Adidas und Deichmann und führt noch den dänischen Mode- und Accessoire-Hersteller Pandora. In Wembley ist er aber bereits in der Puma-Delegation dabei.
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