Hype um Bundestrainer
„Jogi Superstar“ auch ohne großen Titel schon Kult

Joachim Löw steht nicht gerne im Mittelpunkt. Auch mit Schlagzeilen wie "Jogi Superstar" kann der 52-Jährige wenig anfangen. Löw rückt lieber seine Spieler in den Vordergrund.
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WarschauEinen großen Titel hat er noch nicht. Kult ist er schon längst. Ob es ein schlichter blauer Pullover ist, einer seiner taktischen Winkelzüge oder einfach nur sein badisches Idiom - Joachim Löw ist ein Trendsetter, er hat sich in den vergangenen Jahren "högschden" Respekt verdient und sich zum Liebling einer ganzen Nation entwickelt.

Auch bei der EM hat der Trainer der deutschen Nationalmannschaft seine hochbezahlten Schützlinge bisher in den Schatten gestellt. Er wird als "Jogi Superstar" gefeiert oder gar zum Sex-Symbol hochstilisiert. Der Star ist der Trainer. Kein anderer der bei der Euro tätigen "Übungsleiter" verfügt über einen derartigen Status.

Vergleichbar ist der bodenständige "Jogi" aus dem beschaulichen Freiburg am ehesten noch mit Pep Guardiola und mit "The Special One" José Mourinho, um die es einen ähnlichen Hype gibt. Löw ist bei der Süddeutschen Zeitung oder beim Spiegel genauso ein großes Thema wie bei der Bild. Selbst Frauenzeitschriften wie Brigitte haben den Bundestrainer längst für sich entdeckt. Der 52-Jährige ist in Mode, und das nicht erst seit diesem Sommer.

Seitdem er 2006 das Amt von Jürgen Klinsmann übernommen hat, wird der ehemalige Assistent als der sympathische Macher des neuen deutschen Fußballs wahrgenommen. Und auch wenn Klinsmann die Entwicklung eingeleitet hat - diese offensiv ausgerichtete Philosophie wird weitgehend dem ehemaligen Stürmer Löw zugesprochen.

Doch wenn Löw, geboren in Schönau im Schwarzwald, darauf angesprochen wird, verdreht er die Augen. Er kann mit solchen Schlagzeilen nichts anfangen. Es ist ihm fast schon zuwider, wenn er alleine für den Erfolg verantwortlich gemacht und derart in den Vordergrund gedrängt wird.

Löw ist ein Teamplayer, der weiß, dass es ohne seine Spieler und seine vielen Helfer nicht geht. "Wenn einer Lob verdient hat, dann mein Team", sagte er deshalb erst am Dienstag wieder.

Dennoch ist sein Anteil daran, dass die deutsche Nationalmannschaft mit ihren vielen Talenten auch ohne Titel international wieder hohes Ansehen genießt, sehr hoch. Löw ist ein akribischer Arbeiter, der nichts dem Zufall überlässt und der alle Szenarien durchdenkt.

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  • also da gebe ich mal dem komment hier recht. wie der jogi am ausflippen ist, wenn mal das tor nicht fällt oder ein gegentor die deutschen wieder in verlegenheit bringt....und bei den toren dann richtig aus sich herausgeht, das ist schon phantastisch. bei del bosque oder den anderen trainern ist eher die mine fast immer gleich. da steckt keine leidenschaft dahinter. vielleicht gewinnt nun auch endlich mal der topfavorit. also deutschland. leider hat es auch ein wenig geschmäckle, da fast gleichzeitig die zukunft europas durch esm und fäkalpakt verbaut wird. dann brauchen wir wohl bald keine em mehr. denn nationalstaaten gibts dann nicht. dann spielt bald eine europamannschaft bei weltmeisterschaften und die uefa kann nur noch auf vereinsebene agieren.

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