Belgien trifft auf Italien
Der bekannte Geheimfavorit

Belgien ist längst kein Geheimtipp mehr. Das Team ist geprägt von einer so starken Generation, dass sie automatisch zum Favoritenkreis zählen. Mit Italien jedoch wartet gleich zu Beginn eine schwierige Aufgabe.

DüsseldorfKevin De Bruyne, Eden Hazard, Romelu Lukaku – die Liste der potenziellen Weltklasse-Spieler ist lang im belgischen Kader. Und an der Seitenlinie steht ein alter Bekannter: Marc Wilmots ist aus seiner Zeit als „Kampfschwein“ bei Schalke 04 noch bestens im Gedächtnis. Er hat aus dem belgischen Team eine echte Einheit geformt, die ihre internationale Reife bei dieser EM eindrucksvoll unterstreichen könnte.

Im ersten Gruppenspiel wartet am Montagabend (21 Uhr) im Stade de Lumières zu Lyon die italienische Mannschaft. Nach dem enttäuschenden Vorrunden-Aus bei der WM 2014 stehen die Italiener mächtig unter Zugzwang. Der scheidende Trainer Antonio Conte steht für Leidenschaft, Heißblütigkeit und taktische Finesse. In der Defensive hat Italien zuletzt überzeugen können, doch vorne drückt der Schuh. Die Offensivkräfte haben pünktlich vor dem Anpfiff der EM ihre Torgefahr ein Stück weit verloren.

Ein überaus interessantes Spiel also gleich zum Auftakt: Die vermeintliche Wundertruppe gegen die einst so glanzvollen Azzuri. Auf die belgische Offensive kommt es an: Das Prunkstück sorgte mit 24 Toren in der Qualifikation für eindrucksvolle Bilder. Im zweiten Spiel der Gruppe stehen sich heute ab 18 Uhr in St. Denis Irland und Schweden gegenüber. Oder sollte man besser sagen: Irland gegen Zlatan Ibrahimovic?

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%