Hosen- und Hinterngrabscher
Wenn Jogi Löw ins Schwitzen kommt

Kameras können eine Pest sein. Vor allem, wenn sie Jogi Löw verfolgen: Mitten im Spiel greift er sich gleich zweimal in die Hose – einmal vorne, einmal hinten. Sein T-Shirt zeugt von Stress. Genauso wie der Kaugummi…

DüsseldorfLille hat sich herausgeputzt für die deutsche Fußball-Nationalmannschaft. Das Stade Pierre-Mauroy wurde erst kürzlich errichtet, der Rasen erst vor zwei Wochen frisch verlegt. Doch Bundestrainer Joachim Löw ließ die Party platzen – durch unbewusste Bewegungen, die von den zahlreichen Kameras aufgefangen und rund um die Welt gejagt wurden.

Nicht nur wegen des Sieges gegen die Ukraine wurde nach dem Abpfiff daher viel über den Coach gesprochen – und natürlich auch gespottet. Das gehört im Zeitalter der sozialen Netzwerke ohnehin zu einem geläufigen Muster bei Großereignissen. Die Helden – und Jogi Löw ist natürlich einer – sind bei beruflichen Aktivitäten nirgendwo mehr privat.

So spottet das Netz über Jogi Löw
Kein Handschlag mehr für Jogi
Morgenluft gewittert
Weltvergessen
Vielsagende Leerstelle
Unter Beobachtung
Sicher verwandelt
Kleine Erinnerung
Nivea reagiert

Müßig ist zu mutmaßen, ob Jogi Löw übermäßig nervös war angesichts der engen Partie. Oder ob er einfach nur fahrlässig war und für einen Moment seine Umgebung vergessen hat. Seine ungewohnten Bewegungen an der Seitenlinie jedenfalls verbreiten sich wie ein Lauffeuer in der Fußballwelt. 

Was die Kameras aufnahmen, wirkte auf den Erstbetrachter so: Jogi nutzt die größte europäische Fußball-Bühne dazu, während des Spiels den Inhalt seiner Hose zu richten und anschließend den feinen Duft zu genießen. Aus der Ferne weiß der Beobachter zunächst nicht, ob er lachen, weinen oder sich verschämt abwenden soll.

Für einen Werbestar wie Löw kommt hinzu, dass sein schweißgebadetes T-Shirt ebenfalls nicht den besten Eindruck machte. Dumm gelaufen, wo er doch Werbung für Nivea macht. Schließlich wirkte es zudem nicht sonderlich appetitlich, dass Löw zwischendurch mal mit seinem Kaugummi rumspielte und ihn halb aus dem Mund zog.

Sorgen müssen sich die Deutschen dennoch nicht machen. Ein Turnier wie die EM ist vier Wochen lang Stress pur für den Bundestrainer. Ein kleiner Fehler während des Spiels – und schon kann seine Mannschaft ausgeschieden sein. So hat die Nationalmannschaft bereits am Sonntag zeitweise viel Glück gehabt.

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Ein Gruß an die Kreisliga

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