Letztes Gruppenspiel der Deutschen
Mit drei Punkten zum Gruppensieg

Deutschland steht im letzten Gruppenspiel gegen Nordirland unter Zugzwang – selbst bei einem Sieg könnte es nicht zum Gruppensieg reichen. Doch auch die Nordiren kämpfen um den Einzug ins Achtelfinale.

Der Weltmeister aus Deutschland (4 Punkte) strebt im abschließenden Spiel der Gruppenphase gegen Nordirland (18 Uhr) drei Punkte und den Gruppensieg an. „Einen anderen Weg kenne ich nicht“, sagt Bundestrainer Joachim Löw. Als Erster würde das DFB-Team am Sonntag wie schon zum Turnierauftakt erneut in Lille antreten. Als Zweiter wäre das DFB-Team schon einen Tag früher in Saint-Étienne gegen die Schweiz dran.

Nach der enttäuschenden Offensivvorstellung beim 0:0 gegen Polen könnte Löw die Formation punktuell verändern, Schürrle etwa für Draxler in die Startelf berufen. Nordirland möchte insbesondere mit Standards gefährlich werden. Der Außenseiter hat bei seiner EM-Premiere mit drei Punkten gute Chancen aufs Achtelfinale.

Weder an der Art des Widerstandes beim Gegner noch an der personellen und taktischen Ausrichtung von Löws Team wird sich im dritten Gruppenspiel Entscheidendes ändern. „Sie werden auf jeden Fall mit sehr vielen Spielern rund um den eigenen Strafraum agieren. Es ist dann egal, wie hoch die fußballerische Qualität mit dem Ball ist. Es wird auf keinen Fall ein Spaziergang“, sagte Thomas Müller vom FC Bayern München.

Noch ist alles offen in der Gruppe C: Deutschland liegt an der Spitze, punktgleich mit dem polnischen Team, das ein Tor weniger erzielt hat. Möglich also, dass Deutschland trotz eines Sieges auf Rang zwei abrutscht – falls den Polen gegen die bereits ausgeschiedenen Ukrainer ein hoher Sieg gelingt.

Am Dienstagabend (ab 21 Uhr) geht es auch in der Gruppe D um die Pole Position fürs Achtelfinale. Im direkten Duell stehen sich Kroatien (4 Punkte) und Spanien (6 Punkte) in Bordeaux gegenüber. Beide Teams wussten bislang durch erfrischenden Offensivfußball zu überzeugen. In Lens sind Tschechien (1 Punkt) und die noch punktlosen Türken beide zum Siegen verdammt.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur
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