Zauberfußball und Traumtor

Deutschland-Bezwinger Japan erstmals im WM-Finale

Nach dem sensationellen Triumph gegen die DFB-Auswahl hat Japan im WM-Halbfinale Schweden mit 3:1 (1:1) bezwungen und trifft am Sonntag im WM-Finale auf die USA.
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Wie sich Japan gegen Schweden ins Finale kämpfte
Fussball-WM: Japan - Schweden
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Jubel bei den Japanerinnen: Sie stehen im Finale der Frauen-WM. Nach Gastgeber Deutschland bezwangen die "Nadeshiko" auch Schweden.

Japan's goalkeeper Kaihori looks back at the ball after conceding a goal by Oqvist of Sweden during their Women's World Cup semi-final soccer match in Frankfurt
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Dabei erwischten die Skandinavierinnen den besseren Start, Torfrau Ayumi Kaihori blieb nach zehn Minuten nur das Nachsehen.

Frauen-WM 2011 - Japan - Schweden
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Torschützin Josefine Oqvist (3.v.r.) lässt sich bejubeln.

Frauen-WM 2011 - Japan - Schweden
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Nur acht Minuten später glich Nahomi Kawasumi (3.v.l.) spektakulär aus.

Frauen-WM 2011 - Japan - Schweden
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Freude bei den Japanerinnen, Entnüchterung bei Schweden.

Fussball-WM: Japan - Schweden
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Beide Teams spielten weiter nach vorne. Hier versucht Aya Miyama einen Freistoß direkt zu verwandeln.

Frauen-WM 2011 - Japan - Schweden
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Wenn ein Ball auf das japanische Tor kam, war Ayumi Kaihori zur Stelle.

FrankfurtZauberfußball und Traumtore: Deutschland-Bezwinger Japan steht nach einer Frauenfußball-Gala erstmals im WM-Finale, Schweden hat ausgetanzt. Vier Tage nach dem sensationellen Triumph gegen die DFB-Auswahl bezwangen die Nadeshiko den nächsten Titelfavoriten 3:1 (1:1) und treffen am Sonntag im WM-Finale in Frankfurt auf die USA, die sich ebenfalls 3:1 gegen Frankreich durchgesetzt hatte. Dagegen verpasste Schweden den zweiten WM-Finaleinzug nach 2003 und muss sich am Samstag in Sinsheim mit dem Spiel um Platz drei gegen die Französinnen begnügen.

Vor 45.434 Zuschauern im Frankfurter Finalstadion sorgte zunächst Josefine Öqvist nach einer tollen Einzelleistung für die frühe Führung der Schwedinnen (10.). Nur neun Minuten später erzielte Japans Angreiferin Nahomi Kawasumi den Ausgleich, ehe Homare Sawa mit ihrem vierten Turniertreffer zum 2:1 in der 60. Minute den Weltranglistenvierten auf die Siegerstraße brachte. Das 3:1 (64.) schoss Kawasumi mit einem sehenswerten 35-Meter-Heber.

Die Schwedinnen hatten bereits vor Spielbeginn einen bitteren personellen Rückschlag hinnehmen müssen. Kapitänin Caroline Seger stand zwar auf dem Spielberichtsbogen in der Startformation, musste nach dem Warmlaufen aber verletzungsbedingt passen. Für Seger rückte Marie Hammerström in die erste Elf.

Öqvist trifft zur Führung
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2 Kommentare zu "Zauberfußball und Traumtore: Deutschland-Bezwinger Japan erstmals im WM-Finale"

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  • naja. ich dachte eigentlich, dass die schwedinnen die japanerinnen putzen. es sah eigentlich nach einem spannenden spiel aus. dann aber wurde mir klar: die schwedinnen haben wie auch schon die deutschen mädels totalverweigerung ausgeübt. sie waren sogar noch schlimmer und haben keine klaren chancen herausspielen können. gabs mal einen ballgewinn wurde sofort mit langen bällen nach vorne gespielt. so gewinnt man kein spiel gegen kombinationsstarke, aber eigentlich abschlussschwache gegnerinnen. zumal die defensive der schwedinnen merkwürdig unstabil war. bin mal gespannt, wie das nun mit den usa läuft. wenn die sich auch verweigern, was ich auf grund des patriotismus dieser frauen kaum glaube, geht es halt nur darum, den japanesen neuen mut zu verleihen, damit sie mal abgelenkt werden vom atom-gau.

  • Glückwunsch an Japan!
    Ein tolles Team. Gegen die USA wird es schwer, aber nichts ist unmöglich.

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