0:3 gegen Frankfurt
Werders Pleitenserie hält an

Werder Bremen hat gegen den Angstgegner Eintracht Frankfurt eine bittere 0:3-Niederlage kassiert und damit den Absturz Richtung Tabellenende fortgesetzt. Bei der Eintracht zeigt die Formkurve eindeutig nach oben.
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BremenWerder Bremen hat gegen den Angstgegner Eintracht Frankfurt die dritte Niederlage in Folge kassiert und damit den Absturz Richtung Tabellenende fortgesetzt. Die Platzherren, gegen die Hessen sechsmal in Folge sieglos, verloren vor 40.060 größtenteils enttäuschten Zuschauern im fast ausverkauften Weserstadion hochverdient mit 0:3 (0:2).

Beide Treffer für die Frankfurter vor der Halbzeitpause erzielte Torjäger Vaclav Kadlec in der 14. und 34. Minute, in der 77. Minute traf der Bremer Sebastian Prödl ins eigene Tor.

Die Vorentscheidung zugunsten der Eintracht war schon in der 26. Minute gefallen, als der Argentinier Franco di Santo die Rote Karte gesehen hatte. Die Chance zur Wende verpasste für Bremen Aaron Hunt, der in der 58. Minute mit einem Foulelfmeter an Keeper Kevin Trapp scheiterte.

Von der ersten Minute an zeigten die Hessen die reifere Spielanlage, mehr Zug zum Tor und belohnten sich dafür schon vor dem Seitenwechsel selbst. Nach guter Vorarbeit des Japaners Takashi Inui war Kadlec aus kurzer Distanz erfolgreich. Später traf er per Kopf. Nicht nur in diesen Szenen machte die Hintermannschaft der Norddeutschen einen unorganisierten Eindruck.

Bereits in der Anfangsphase stand die Mannschaft von Trainer Armin Veh dicht vor dem Führungstreffer, doch Tranquillo Barnetta vergab in der 3. und 7. Minute gute Möglichkeiten. 120 Sekunden nach dem 1:0 gelang es Sebastian Rode nicht, den Vorsprung auszubauen.

Es dauerte mehr als 20 Minuten, ehe die Gastgeber zweimal gefährlich vor dem Frankfurter Tor auftauchten. Ein Freistoß von Mehmet Ekici (22.) strich knapp vorbei, 60 Sekunden danach traf di Santo per Kopfball nur den Torpfosten. In Unterzahl war von der Offensive der Grün-Weißen dann erst einmal kaum noch etwas zu sehen.

Zwar wirkten die Gäste in der zweiten Halbzeit trotz Überzahl nicht mehr so souverän wie in den ersten 45 Minuten, brachten den Vorsprung aber dennoch ungefährdet über die Runden, unterstützt vom Selbsttor Prödls.

Neben Doppeltorschütze Kadlec ragte bei den Frankfurtern der agile Sebastian Rode heraus. Im Team von Coach Robin Dutt erreichte lediglich der italienische Außenverteidiger Luca Caldirola Normalform.

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