1:1 gegen Hoffenheim
Ein Podolski-Knaller reicht Köln nicht zum Sieg

Für den 1. FC Köln hat trotz eine offensivstarken und couragierten nicht für den zweiten Saisonsieg gereicht, sondern „nur“ zu einem 1:1 gegen 1899 Hoffenheim. Das „langweilige“ Ergebnis täuscht darüber hinweg, dass die Partie höchst unterhaltsam war und gut und gerne 3:3 hätte ausgehen können.
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KÖLN. Die Spielweise machte Mut, das Ergebnis brachte dem 1. FC Köln aber genausowenig wie 1899 Hoffenheim. Zehn richtig gute Minuten reichten den Gästen, um einen Punkt aus Köln zu entführen.

Während die Kölner nach dem Auftakt des 6. Spieltags lediglich fünf Punkte vorweisen können, bleiben die Hoffenheimer vorerst auf Platz drei mit elf Zählern. "Wir wollten eigentlich auf drei Punkte spielen, nach dem Spielverlauf können wir aber mit dem einen Punkt leben", meinte Hoffenheims Kapitän Andreas Beck.

Die erste Halbzeit lässt sich mit einem Motto zusammenfassen: Im Fußball kommt es nicht nur auf fußballerische Fähigkeiten an, sondern auf Einsatz und Gedankenschnelligkeit. Die Hoffenheimer waren in vielen Szenen nur physisch anwesend, Köln hatte klar die Oberhand, agierte bissiger in den Zweikämpfen und gradlinig im Spiel nach vorne.

Podolski hatte eine Reaktion nach dem desaströsen Auftritt beim 0:2 in Mainz gefordert - und er ging beispielhaft voran. Nach drei Minuten legte er Martin Lanig auf. Der ebenso wie Adam Matuschyk in die Startformation zurückgekehrte Mittelfeldspieler scheiterte aber an Tom Starke. Der Hoffenheimer Torwart bekam nach zwei Spielen verletzungsbedingter Pause wieder den Vorzug von Trainer Ralf Rangnick.

Es dauerte bis zur 16 Minute, als Jajalo Podolski freispielte und der mit einem fulminanten Linksschuss aus recht spitzem Winkel traf. Tom Starke sah hier unglücklich aus, allerdings war der Ball auch nicht leicht zu halten. Fortan versuchten die Gäste, das Spiel besser in den Griff zu bekommen. Nach der Last- Minute-Niederlage gegen den FC Bayern fehlten allerdings Souveränität und Entschlossenheit. Hoffenheim wirkte in der ersten Halbzeit lethargisch und ideenlos. "Ich bin ein bisschen sprachlos, was wir da betrieben haben", meinte Keeper Starke später. Sein Trainer Ralf Rangnick ergänzte: "Zur Pause konnten wir froh sein, dass es nur 1:0 stand."

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