1:1 in Leverkusen
Bayern verlässt das Glück

Die Aufholjagd des FC Bayern München kommt weiter nur schleppend voran. Am 13. Spieltag der Bundesliga musste sich der Rekordmeister mit einem 1:1 bei Bayer Leverkusen begnügen. Dabei kann von Bayern-Dusel keine Rede sein, denn zumindest zwei Schiedsrichter-Entscheidungen gegen München waren sehr umstritten.

gie/HB LEVERKUSEN. Titelverteidiger Bayern München hat im Kampf um die Meisterschaft auch bei seinem „Lieblingsgegner“ Bayer Leverkusen wichtigen Boden verloren. Die Mannschaft von Trainer Louis van Gaal kam am Samstagabend in der mit 30 210 Zuschauern ausverkauften BayArena nicht über ein 1:1 (1:1) hinaus und liegt nun bereits 14 Zähler hinter Spitzenreiter Borussia Dortmund zurück. „Es ist schade, dass wir wieder zwei Punkte weggegeben haben“, ärgerte sich Bayern-Trainer Louis van Gaal.

„Wenn man auf die Tabelle schaut, ist das schon eine Menge“, konstatierte Toni Kroos mit Blick auf den Rückstand. „Es ist einfach bitter, weil wir diese Punkte unbedingt wollten“, erklärte Torjäger Mario Gomez, der den Rekordmeister in der 34. Minute in Führung gebracht hatte. „Ich ärgere mich, weil wir das Spiel aus der Hand gegeben und Leverkusen einen Elfmeter geschenkt haben“, schimpfte Bastian Schweinsteiger.

Gemeint war das vermeintliche Foul von Daniel Pranjic an Sidney Sam. Arturo Vidal nutzte den Strafstoß und schoss kurz vor der Pause (45.+2) den nicht unverdienten Ausgleich für die Leverkusener, die seit nunmehr zwölf Bundesligaspielen in Serie auf einen „Dreier“ gegen die Münchner warten. Bayer musste den zuletzt durch drei Siege eroberten zweiten Platz wieder an Mainz abgeben.

Dabei waren die Münchener vor allem in der ersten Halbzeit klar überlegen. Die Gastgeber kamen mit dem geschickten Pressing der Bayern nicht zurecht und wirkten hinten immer wieder anfällig. Gleich in der ersten Minute köpfte Schweinsteiger den Ball ins Netz. Doch Schiedsrichter Meyer vertraute seinem Linienrichter, der Abseits gewunken hatte.

Und es ging munter weiter: Eren Derdiyok (12.) und Renato Augusto (15.) prüften Jörg Butt an alter Wirkungsstätte. Auf der Gegenseite bugsierte Manuel Friedrich (13.) nach einem erneuten Kopfball von Schweinsteiger den Ball in höchster Not aus der Gefahrenzone. Kurz darauf verfehlte der agile Bayern-Nationalspieler (18.) das Tor fast ebenso knapp wie Sidney Sam (21.).

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