1:3-Niederlage in Köln
MSV Duisburg vor bitterem Gang in 2. Liga

Der MSV Duisburg steht vor der bitteren Rückkehr in die Zweitklassigkeit. Nach der 1:3 (0:1)-Niederlage im „Endspiel“ beim ebenfalls gefährdeten 1. FC Köln sind die Fußball-Profis von der Wedau nur noch theoretisch vor dem Abstieg zu retten. Köln dagegen kann noch hoffen.

HB KÖLN. Köln baute durch die Treffer von Albert Streit (37.), Markus Feulner (62.) und Lukas Podolski (80.) vor 47 000 Zuschauern im RheinEnergieStadion seine Serie am Samstag auf fünf Bundesligaspiele ohne Niederlage aus und wahrte die Chancen auf den Klassenverbleib. Für Duisburg traf Abdelaziz Ahanfouf (79.) zum 1:2.

Im Duell der schwächsten Heimmannschaft gegen das schlechteste Auswärtsteam begann Köln stürmisch und hatte durch einen Volleyschuss von Marvin Matip (11.) und einen Freistoß von Podolski (13.) auch die ersten Möglichkeiten. Doch nach einer Viertelstunde überließen die Gastgeber dem MSV in einer nervös geführten Partie völlig unverständlich die Initiative. Erst mit Streits sechstem Saisontreffer wurde der FC wieder sicherer. Zwei Minuten nach der Führung verhinderte MSV-Keeper Georg Koch gegen Streit das 0:2.

Fünf Minuten nach Wiederbeginn verpasste Feulner am Fünfmeterraum eine Podolski-Hereingabe nur knapp. In der 54. Minute rettete der später verletzt ausgewechselte Koch zwei Mal gegen Podolski. Nach dieser Schwächephase entwickelte der MSV wie schon im ersten Durchgang für kurze Zeit mehr Drang auf das FC-Tor. Doch mehr als eine Chance durch Alexander Bugeras Distanzschuss (58.) gab es nicht. Vier Minuten später versetzte Feulner mit seinem dritten Treffer dieser Spielzeit den Gästen fast schon den Knockout, ehe Ahanfouf verkürzte.

Bei den Kölnern fehlte nur der am Knie verletzte Boris Zivkovic. Der MSV hatte wesentlich mehr personelle Probleme. Marco Caligiuri (Wadenverletzung), Razundara Tjikuzu (Magen-Darm-Erkrankung) und Necat Aygün (Knieoperation) fielen aus. Der ehemalige Kölner Dirk Lottner stand aus disziplinarischen Gründen nicht im Kader. Der zuletzt formschwache Klemen Lavric saß zunächst auf der Ersatzbank.

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