11. Bundesliga-Spieltag
Dortmund kombiniert sich aus der Abstiegszone

Die Bayern marschieren unbeeindruckt an der Tabellenspitze vorneweg. Wolfsburg bleibt vier Punkte dahinter. Der BVB feiert nach sieben sieglosen Spielen den ersten Sieg und beendet die Gladbacher Erfolgsserie.
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DüsseldorfEin Saisondrittel ist absolviert, doch klar scheint in der Fußball-Bundesliga nur eines: Der FC Bayern München ist auf seinem Weg zum 25. Meistertitel wohl kaum aufzuhalten. Joachim Löw befürchtet deshalb aber keine Langeweile in der Weltmeister-Liga. „Dahinter sind die Plätze hart umkämpft, auch unten - da stelle ich nicht fest, dass es eine Langeweile geben könnte“, sagte der Bundestrainer im Interview der „Bild am Sonntag“. Und in der Tat: Hinter den überragenden Bayern folgen ein extrem breites Mittelfeld und eine Abstiegszone mit ständigen Positionswechseln.

Borussia Dortmund hat sich mit dem ersten Bundesligasieg seit fast zwei Monaten aus der Ergebniskrise befreit und beendete nach sieben Spielen ohne Sieg am Sonntag die Erfolgsserie von Borussia Mönchengladbach. Beim 1:0 (0:0)-Erfolg profitierte der BVB von einem Eigentor von Christoph Kramer (58.), der seinen Torhüter Yann Sommer mit einer Rückgabe überraschte. Die Gladbacher blieben zuvor in 18 Pflichtspielen ohne Niederlage, verteidigten aber den dritten Tabellenplatz. Dortmund rückte auf Rang 15 vor.

Bayern-Verfolger Nummer eins bleibt der VfL Wolfsburg. Die Niedersachsen bezwangen am Sonntag im Nordderby den Hamburger SV mit 2:0 (1:0) und bleiben mit weiterhin vier Punkten Rückstand auf München Tabellenzweiter. Die Treffer für zum achten Wolfsburger Sieg in Serie erzielten Ivica Olic (28.) und Aaron Hunt (63.).

Am 11. Spieltag schlug auch wieder die Stunde der Außenseiter. Aufsteiger 1. FC Köln gelang mit dem furiosen 4:3-Torfestival bei 1899 Hoffenheim bereits den dritte Auswärtssieg. Der lange sieglose SC Freiburg schoss Schalke 04 mit dem 2:0 in die Krise und das bisherige Schlusslicht Werder Bremen landete mit Neu-Trainer Viktor Skripnik den dritten Pflichtspielsieg in Serie. Nach dem 0:2 an der Weser rutschte dafür der VfB Stuttgart auf den letzten Tabellenplatz. Trainer Armin Veh wirkte ratlos: „Ich habe hier den Ernst der Lage schon recht frühzeitig erkannt, aber neun Gegentore nach Standards sind Wahnsinn.“

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