14. Bundesliga-Spieltag
Benaglio-Fehler bremst Wolfsburger Vormarsch

Ein Torwart-Fehler und am Ende stark aufspielende Hamburger haben Wolfsburg auf dem Weg Richtung Champions-League-Platz gestoppt. Die Niedersachsen mussten sich zum Auftakt des 14. Spieltags mit einem 1:1 begnügen.
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WolfsburgDer VfL Wolfsburg hat im Kampf um die Nummer eins im Norden seinen momentan stärksten Konkurrenten auf Distanz gehalten. Der ambitionierte Werksklub erkämpfte sich im hitzigen Bundesliga-Heimspiel am Freitagabend gegen den Hamburger SV ein 1:1 und dürfte mit nun 23 Punkten vom HSV und den anderen Nord-Rivalen bis zur Winterpause kaum noch eingeholt werden. Außerdem verkürzten die Wölfe den Rückstand auf den Champions-League-Platz vier vorübergehend auf zwei Zähler.

Ein Patzer von Torhüter Diego Benaglio kostete den lange spielbestimmenden Wolfsburgern den Sieg. Bei der 1:0-Gästeführung durch Hakan Calhanoglu (19.) hatte sich der Schweizer Nationalkeeper beim Freistoß des Hamburger Spielmachers zuerst klar verschätzt, dann sprang der Ball von der Latte auf Benaglios Kopf und von dort ins Tor.

In der 31. Minute glich Linksverteidiger Ricardo Rodriguez mit einem verwandelten Foulelfmeter für den seit nunmehr sechs Spielen ungeschlagenen VfL aus. Zuvor hatte Nationalspieler Heiko Westermann den Wolfsburger Daniel Caligiuri von den Beinen geholt. In der starken Hamburger Schlussphase traf Ivo Ilicevic die Latte (85.).

„Am Ende haben wir das Spiel zu 100 Prozent bestimmt und unglaubliche Chancen gehabt. Wenn man so spielt, muss man eigentlich gewinnen“, sagte HSV-Trainer Bert van Marwijk bei Sky. Wolfsburgs Youngster Maximilian Arnold meinte: „Hamburg hat immer mehr Druck ausgeübt, es war sehr schwer für uns. Wir müssen uns bei unserem Torwart und beim Aluminium bedanken, dass wir einen Punkt geholt haben.“

VfL-Trainer Dieter Hecking hatte vor 28.648 Zuschauern auf seine seit Wochen eingespielte Stammelf vertraut, einzig der gelbgesperrte Brasilianer Diego wurde von Neuzugang Caligiuri ersetzt. Bei den Hamburgern fehlte weiterhin Spielmacher Rafael van der Vaart, außerdem musste Ivo Ilicevic für Tolgay Arslan zunächst auf der Bank Platz nehmen.

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