1 000 Autos und 32 Mannschaftsbusse
WM-OK empfängt Fahrzeugflotte

Das Organisationskomitee für die WM in Deutschland hat am Donnerstag in Frankfurt/Main rund 1 000 Autos und 32 Mannschaftsbusse in Empfang genommen. Die Fahrzeuge wurden von einem südkoranischen Hersteller geliefert.

Der südkoreanische Automobilhersteller Hyundai hat dem deutschen WM-Organisationskomitee am Donnerstag in Frankfurt/Main rund 1 000 Fahrzeuge verschiedener Kategorien übergeben. Hinzu kamen 32 Mannschaftsbusse. Die Fahrzeuge werden für die 32 Mannschaften, Schiedsrichter, Delegierte des Weltverbandes Fifa und des Organisationskomitees sowie für Gäste in den zwölf Austragungsorten und den Quartieren der Teams eingesetzt. Jede Mannschaft erhält neben dem Bus vier Fahrzeuge.

"Wir sind sehr froh, mit Hyundai einen so leistungsstarken und erfahrenen Kooperationspartner an unserer Seite zu haben", sagte Horst R. Schmidt, der als 1. OK-Vizepräsidenten für den Bereich "Verkehr und Transport" verantwortlich ist.

Jeder Bus ein Unikat

In das WM-Design der 32 Busse ist auch die jeweilige Nationalflagge integriert. Somit ist jeder Bus ein Unikat, der in diesem Look nur während der WM zu sehen sein wird.

Mehr als zwei Dutzend TV-Teams und Fotografen aus der ganzen Welt sowie zahlreiche Zuschauer ließen sich bei "Kaiserwetter" die offizielle Schlüsselübergabe an WM-OK-Präsident Franz Beckenbauer nicht entgehen. "Der Transport der Mannschaften ist während der WM das Wichtigste, die Teams müssen bewegt werden. Ich finde die Busse sehr eindrucksvoll, auch die sehr farbenprächtige graphische Gestaltung gefällt mir", sagte Beckenbauer im Business Club der Frankfurter WM-Arena.

Für Schmidt war die Übergabe der Mannschaftsbusse, die größtenteils von Mercedes gebaut und von Hyundai nur angemietet wurden, etwas mehr als einen Monat vor WM-Beginn vor allem "das Signal, dass alles fertig sein muss. Das Kribbeln beginnt. Mit der Präsentation der Busse und der Ankunft der ersten Mannschaften geht die WM jetzt richtig los", sagte Schmidt, der bereits bei der WM 1974 maßgeblich an der Organisation beteiligt war. Vergleiche zur damaligen Zeit lassen sich laut Schmidt allerdings nicht mehr ziehen: "1974 gab es 16 Busse, jetzt gibt es 32. Die Vergleiche sollte man allmählich einstellen."

© SID

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