2:2 in Freiburg
Ronny rettet Hertha

Selbst nach vier Minuten Nachspielzeit sah es nach einem verdienten Sieg für Freiburg aus. Dann gab Schiedsrichter Meyer einen umstrittenen Freistoß für Hertha – und die hat Ronny. Ein Remis mit Nachgeschmack.
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FreiburgMit einem Freistoß in der sechsten Minute der Nachspielzeit hat Doppeltorschütze Ronny Hertha BSC vor der nächsten Enttäuschung in der Fußball-Bundesliga bewahrt. Der Brasilianer rettete den Berlinern am Freitagabend zum Auftakt des 4. Spieltages das 2:2 (1:1) beim SC Freiburg. In einer zerfahrenen Begegnung vor 23 600 Zuschauern trafen Marc-Oliver Kempf (30.) und Felix Klaus (79.) für die Breisgauer, die ebenso wie die Hertha weiter auf den ersten Dreier in dieser Spielzeit warten. Per Freistoß war Ronny (36.) das 1:1 gelungen.

Der nach der Pause eingewechselte Ivorer Salomon Kalou konnte das Spiel der Herthaner nicht beleben, die saisonübergreifend zum sechsten Mal nacheinander sieglos blieben. In der Nachspielzeit sah der Berliner Nico Schulz die Rote Karte wegen einer Notbremse.

Vor den Augen von Bundestrainer Joachim Löw und DFB-Chefausbilder Frank Wormuth konnten die Freiburger die Ausfälle des letztjährigen Top-Torschützen Admir Mehmedi (Muskelfaserriss) und von Neuzugang Dani Schahin (muskuläre Probleme) zunächst nicht kompensieren. Der Angriff präsentierte sich über weite Strecken ohne Durchschlagskraft.

Doch dann verhalf dem Sportclub gegen die schwächste Abwehr der Liga eine Standardsituation zum ersten Heimtor in dieser Saison. Einen Eckball von Jonathan Schmid köpfte U-19-Europameister Kempf unhaltbar für Hertha-Keeper Thomas Kraft zur Freiburger Führung ein. Ohne Kalou in der Startelf ließen die Herthaner im Spiel nach vorne ebenfalls viele Wünsche offen. Die Elf von Jos Luhukay agierte verhalten und blieb in der Offensive praktisch wirkungslos. Doch auf ihren Freistoß-Spezialisten Ronny konnten sich die Berliner wieder einmal verlassen.

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Ronny rettet Hertha

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Ronnys Freistöße sitzen

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