2:2 in Hoffenheim
HSV ackert sich zum Punktgewinn

Wieder kein Sieg, aber immerhin eine ansprechende Leistung: Der HSV bejubelt das Unentschieden bei der TSG Hoffenheim. Die Hanseaten bleiben Tabellenletzter – Trainer Gisdol sieht jedoch viel Positives.
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SinsheimMarkus Gisdol ballte erleichtert die Faust. Das glückliche 2:2 (1:1) des Hamburger SV bei seinem Ex-Club 1899 Hoffenheim sah der Trainer als Signal dafür, dass seine Maßnahmen beim Schlusslicht der Fußball-Bundesliga endlich Wirkung zeigen. „Das ist ein erster ganz, ganz großer Schritt in die richtige Richtung“, sagte Gisdol. Zwar konnte der 47-Jährige am Sonntag auch seine sechste Partie als Coach des Krisenclubs nicht gewinnen, der Punktgewinn aber gab ihm und seinen Schützlingen sichtlich Zuversicht für den schweren Kampf gegen den Abstieg.

„Die Mannschaft steht über allem, nur so können wir es packen“, beschwor Gisdol den Teamgeist. Auch deshalb hatte er zuletzt Johan Djourou als Kapitän abgesetzt und Gotoku Sakai das Amt übertragen. „Wir haben in den letzten Wochen viel in der Mannschaft geredet, dass wir es nur gemeinsam schaffen“, sagte Sakai später.

Filip Kostic (28. Minute) hatte den HSV gegen die weiter unbesiegten Kraichgauer in Führung gebracht (28. Minute). Sandro Wagner (45.+ 1) und Steven Zuber (50.) drehten die Begegnung mit ihren Toren vor 29 512 Zuschauern in der Sinsheimer Rhein-Neckar-Arena, weitere klare Chancen ließen die Gastgeber aber aus.

Nicolai Müller (61.) sicherte so den nach elf Spieltagen weiter sieglosen Gästen immerhin einen Punkt. „Wir haben nicht gespielt wie ein Tabellenletzter, waren mutig und hatten Zug nach vorn“, sagte Müller zufrieden. Am nächsten Samstag kommt nun Werder Bremen zum Derby.

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