22. Bundesliga-Spieltag
Debüt von Martin Schmidt geglückt

Der FSV Mainz 05 hat seinem neuen Trainer Martin Schmidt einen Traumeinstand beschert: Gegen die Eintracht aus Frankfurt geriet der FSV zwar zunächst in Rückstand. Doch diese Führung sollte nicht lange halten.
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MainzEin Debüt nach Maß für den neuen Mainzer Trainer Martin Schmidt: Der Nachfolger von Kasper Hjulmand feierte im Rhein-Main-Derby mit seiner Mannschaft einen 3:1 (1:1) Sieg gegen Eintracht Frankfurt. Mainz sicherte sich am Samstag drei Punkte im Abstiegskampf. Die Rheinhessen waren gegenüber den letzten Heimspielen nicht wiederzuerkennen und verdienten sich den Sieg mit der vom Schweizer Schmidt versprochenen Leidenschaft.

Vor 33.237 Zuschauern drehten die Mainzer nach der Frankfurter Führung durch Stefan Aigner (35. Minute) auf. Christian Clemens mit seinem ersten 05-Treffer (38.) sowie Johannes Geis (47.) und Yunus Malli (50.) schafften die Wende.

Die Eintracht offenbarte einmal mehr Abwehrschwächen und blieb auch im siebten Erstliga-Duell beim Nachbarn sieglos. Zudem verloren die Hessen noch Carlos Zambrano wegen wiederholten Foulspiels durch eine Gelb-Rote Karte (83.).

Von Beginn an war Feuer im Nachbarschaftsduell. Zu seiner Premiere hatte Schmidt Pablo De Blasis und Clemens neu ins Team beordert, zudem war Torhüter Loris Karius nach Rotsperre zurück.

Bei der Eintracht rückte Zambrano zurück ins Abwehrzentrum. Makato Hasebe fehlte gelb-gesperrt. Lucas Piazon, Torschütze beim 1:0 gegen Schalke, ersetzte Sonny Kittel.

Die Mainzer setzten die Vorgaben ihres Trainers um. Langes Ballgeschiebe gab es nicht. Mit Leidenschaft, Kampf und Einsatz ging es aufs Frankfurter Tor. An der Seite versuchte der neue 05-Trainer wild gestikulierend seine Spieler auf die richtigen Positionen zu dirigieren. Nach fünf Minuten hatte Julian Baumgartlinger die erste Chance. Kevin Trapp konnte mit einer Fußabwehr klären.

Die Eintracht versteckte sich nicht, unterband viele Mainzer Angriffe mit gutem Zweikampfverhalten. Aus dem Nichts fiel die Frankfurter Führung. Timothy Chandler leitete einen Konter ein und passte auf Haris Seferovic. Der Schweizer leitete mustergültig auf Aigner weiter, der Karius mit einem Schuss aus spitzem Winkel ins kurze Eck überraschte.

Die Führung sollte nicht lange halten. Shinji Okazaki strebte nach einen Pass von Yunus Malli allein auf Trapp zu. Im richtigen Moment spielte er weiter auf Clemens, der den Ball nur von ins leere Tor schieben musste.

Das war die Initialzündung für die Rheinhessen. Mit einem Doppelschlag stellten sie die Weichen auf den erst fünften Sieg der Saison. Erst setzte Geis mit einem Freistoß fast von der Torauslinie Frankfurts Keeper matt, dann profitierte Malli von der tollen Vorarbeit des wieselflinken Argentiniers Pablo De Blasis.

Die Frankfurter drängten nach dem Rückstand zwar, hatte aber keine klaren Chancen mehr. Toptorschütze Alex Meier und sein Partner Seferovic waren bei Niko Bungert und Stefan Bell in guten Händen. Die Frankfurter überzeugten nur phasenweise.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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