25. Bundesliga-Spieltag Strafe für Bremer Provokation, Fohlen auf Kurs

Bayern ist auch von Werder nicht gestoppt worden. Dämpfer gibt es für Schalke bei Hertha und Dortmund gegen Köln. Stuttgart hält an Stevens fest, Wolfsburg siegt gegen Freiburg, Gladbach gegen Hannover.
Update: 15.03.2015 - 22:03 Uhr Kommentieren
Mönchengladbachs Patrick Herrmann (M) feiert seinen Treffer zum 2:0. Quelle: dpa
Gladbacher Torjubel

Mönchengladbachs Patrick Herrmann (M) feiert seinen Treffer zum 2:0.

(Foto: dpa)

BerlinBayern München ließen auch die Provokationen vor dem Nord-Süd-Klassiker kalt. 4:0 lautete die sportliche Antwort auf die Attacken von Werder Bremens Manager Thomas Eichin. Der Rekordmeister steigerte mit dem 20. Sieg am 25. Spieltag der Bundesliga die Trefferausbeute auf 70; bei den abstiegsbedrohten Clubs herrscht dagegen Torflaute. Den Minusrekord von 16 hält weiter der HSV nach dem 0:3 in Hoffenheim. Paderborn hat nach dem 0:4 in Frankfurt eine Bilanz von null Punkten und 0:15-Toren aus zuletzt vier Spielen. Schlusslicht Stuttgart ist 2015 sieglos.

Acht Tage nach dem 0:1 von Augsburg demonstrierte der VfL Wolfsburg beim 3:0 gegen den Tabellenvorletzten SC Freiburg erneut seine Heimstärke. Der Erfolg, den am Sonntag Kevin De Bruyne, Ricardo Rodriguez und Maximilian Arnold sicherten, war der elfte der zweitplatzierten Wolfsburger vor ihrem Publikum - in der heimischen Arena bleibt der VfL unbesiegt. Ganz anders die Serie von Hannover 96: Nach dem 0:2 bei Borussia Mönchengladbach warten die Niedersachsen schon seit neun Partien auf einen Sieg. Patrick Herrmann war Doppel-Torschütze für die Fohlen-Elf, die weiter auf direktem Weg in die Champions League bleibt.

Zum verbalen Schlagabtausch zwischen Eichin und Münchens Sportvorstand Matthias Sammer sagte Bayern-Profi Thomas Müller nur: „Die Aussagen sind uns Spielern eigentlich egal. Davon lebt das Fußball-Geschäft ein bisschen.“ Eichin hatte den Vorwurf erhoben, der FC Bayern genieße bei den Referees einen Bonus. In Bremen hätten die Münchner diesen vermeintlichen Vorteil gegen eine harmlose Werder-Elf ohnehin nicht gebraucht. Trainer Viktor Skripnik bedankte sich sogar, dass die Klatsche nicht noch schlimmer ausfiel: „Wir sind stolz auf das 0:4. Nur vier Tore gegen die Bayern, das ist besser als sechs wie im Hinspiel.“

Bayern-Coach Pep Guardiola ließ Weltmeister-Keeper Manuel Neuer zu Hause - 28 Tore gegen die Bremer in den zurückliegenden fünf Auseinandersetzungen dürften diese Entscheidung leicht gemacht haben. Wichtiger war für Guardiola das Comeback von Kapitän Philipp Lahm, der mit seinem Kurzauftritt nach langer Verletzungspause zufrieden war: „Ich hatte keinerlei Probleme.“

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