3:0 gegen Hannover Braunschweig darf weiter hoffen

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Nervosität auf beiden Seiten
Hoffmann sieht die rote Karte, weil er Boland von hinten in die Beine trat, obwohl das Spiel längst unterbrochen war. Quelle: dpa

Hoffmann sieht die rote Karte, weil er Boland von hinten in die Beine trat, obwohl das Spiel längst unterbrochen war.

(Foto: dpa)

Das erste Bundesliga-Derby in Braunschweig seit 39 Jahren war zu Beginn geprägt von großer Nervosität auf beiden Seiten, als erstes Team fand die Eintracht zu ihrer spielerischen Linie. Nach dem dritten Spiel in Serie ohne Niederlage wächst bei den von vielen vorzeitig abgeschriebenen Braunschweigern das Glaube, doch noch dem Abstieg zu entgehen.

Während 96 nach der jüngsten Niederlagenserie verunsichert und ängstlich agierte, löste sich bei den Hausherren die Verkrampfung mit dem neunten Saisontor von Kumbela. Ken Reichel hatte die Führung für den Aufsteiger nach Doppelpass mit Mirko Boland eingeleitet. Nach Reichels scharfer Hereingabe konnte Nationaltorwart Ron-Robert Zieler den Ball nur nach vorne abklatschen, wo Kumbela bereit stand und vollendete - schon das neunte Saisontor für den Deutsch-Kongolesen.

Auch beim zweiten Treffer der Blau-Gelben stand in Marcelo ein Abwehrspieler von 96 Pate. Nach einem weiten Schlag aus der Eintracht-Abwehr von Benjamin Kessel verlor der brasilianische Innenverteidiger das Laufduell gegen Nielsen, der aus 14 Metern in die lange Ecke traf. Der Offensive der Hannoveraner konnte auch Didier Ya Konan bei seinem Startelf-Comeback nach langer Verletzungspause nicht die erhofften Impulse geben. Bis auf einen Kopfball von Christian Schulz (35.) blieb das Team von Tayfun Korkut vor der Pause chancenlos.

Auch die Einwechslung von Jan Schlaudraff für den enttäuschenden Artjoms Rudnevs brachte keinen frischen Wind in die Offensivaktionen der Gäste. Die Hannoveraner kamen bei ihren Angriffsbemühungen selten über Ansätze hinaus. Noch die beste Chance verzeichnete Szabolcs Huszti mit einem Pfostenschuss (72.). Der ganze Frust der 96er entlud sich in einem Foul von Hoffmann, der Boland von hinten in die Beine trat, obwohl das Spiel längst unterbrochen war und dafür von Schiedsrichter Peter Gagelmann in die Kabine geschickt wurde.

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