3:1 gegen Werder Bremen
SC Freiburg zeigt Herz im Abstiegskampf

Der SC Freiburg verlässt vorerst die Abstiegsränge der Fußball-Bundesliga. Beim 3:1 gegen den SV Werder präsentieren sich die Breisgauer vor allem leidenschaftlich und willensstark – im Gegensatz zu den Bremern.
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FreiburgDer SC Freiburg hat sich mit seinem 100. Heimsieg in der Fußball-Bundesliga etwas Luft im Abstiegskampf verschafft und die Sorgen von Werder Bremen wieder vergrößert. Zum Auftakt des 26. Spieltages kletterten die Breisgauer durch ein verdientes 3:1 (1:0) gegen die Norddeutschen auf Rang 14 und verließen mit 25 Punkten zunächst den Relegationsplatz.

Vor 24.000 Zuschauern besiegelten Kapitän Julian Schuster (15.), Felix Klaus (53.) und Admir Mehmedi mit seinem achten Saisontreffer (59.) den ersten Heimerfolg der Freiburger gegen Bremen seit 13 Jahren. Der eingewechselte Nils Petersen verkürzte nur noch (70.).

Für die Gastgeber war es der zweite Dreier in Folge, während Werder (29 Zähler) die erste Schlappe nach fünf Partien ohne Niederlage kassierte. Das Team des ehemaligen Freiburger Coaches Robin Dutt verpasste es damit, sich mit einem Sieg aller Abstiegssorgen zu entledigen.

Die Freiburger taten sich nur zu Beginn schwer mit dem Pressing der Gäste, bei denen Cedrick Makiadi gegen seinen Ex-Klub für Petersen in die Startelf gerückt war. Der Wechsel hatte allerdings nicht den erhofften Effekt, das Spiel der Bremer wirkte erschreckend ideenlos.

Dagegen fanden die Freiburger nach anfänglichen Problemen besser ins Spiel und zeigten einige flüssige Kombinationen. Gleich die erste gute Chance nutzte Schuster, als er sich nach einer unübersichtlichen Situation im Bremer Strafraum ein Herz fasste und mit seinem Vollspannschuss ins lange Eck Erfolg hatte. Es war das zweite Saisontor des defensiven Mittelfeldspielers.

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