3:1-Sieg gegen Bayern: Das Meisterstück von Borussia Dortmund

3:1-Sieg gegen Bayern
Das Meisterstück von Borussia Dortmund

Es hat 20 Jahre gedauert, bis Borussia Dortmund wieder bei Bayern München gewinnt. Das 3:1 im Spitzenspiel der Bundesliga könnte nicht wertvoller sein, dem BVB ist die Meisterschaft wohl nicht mehr zu nehmen.
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MünchenTitelverteidiger FC Bayern München hat in Borussia Dortmund seinen Meister gefunden. Der deutsche Rekordmeister unterlag dem souveränen Tabellenführer und designierten neuen Champion in einem hochklassigen Prestigeduell mit 1:3 (1:2) und hat bei nun 16 Punkten Rückstand auf den BVB keine Chance mehr auf die Meisterschaft. Nur drei Tage nach seinem spektakulären Sieg in der Champions League bei Inter Mailand (1:0) erlitt der FC Bayern darüber hinaus einen herben Rückschlag in seinem Bestreben, zumindest den zweiten Platz in der Bundesliga zu sichern. Vor 69.000 Zuschauern in der Arena war es die erste Münchner Heimniederlage nach zuvor sieben Siegen.

Unbekümmert, unbeschwert und erstaunlich abgeklärt zeigte die jüngste Dortmunder Mannschaft in der Bundesliga-Geschichte dem vor dem Spiel noch so selbstbewussten FC Bayern die Grenzen auf. Lucas Barrios brachte die im Schnitt nur 22,3 Jahre junge Auswahl von Trainer Jürgen Klopp in einer turbulenten und temporeichen ersten Halbzeit zunächst in Führung (8.). Nach dem Ausgleich durch Luiz Gustavo (16.) konterte der BVB mit einem Traumtor von Nuri Sahin (22.).

Und nach der Pause nahm Mats Hummels nach einem Eckball von Mario Götze seinem ehemaligen Verein per Kopf endgültig den Wind aus den Segeln (60.). Mit dem elften Auswärtssieg stellte der BVB einen Liga-Rekord ein, den bislang gemeinsam Werder Bremen (2003/2004) und der Hamburger SV (2005/2006) hielten.

Beide Mannschaften gingen von Beginn an ein hohes Tempo - doch das Spiel stand unter dem Motto "Jugend forsch". Geschickt nahmen die Dortmunder Arjen Robben aus dem Spiel, auch der unkonzentrierte Bastian Schweinsteiger, dessen Ballverlust an Kevin Großkreutz den ersten Dortmunder Treffer einleitete, kam kaum zur Geltung. Allerdings hatten die auch gedanklich zumeist schnelleren Gäste auch zweimal großes Glück: Einen Treffer von Mario Gomez (26.) erkannte Schiedsrichter Manuel Gräfe (Berlin) wegen Abseits nicht an, ein Handspiel von Neven Subotic im Strafraum blieb ungeahndet (29.).

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  • Geld ist eben nicht alles, liebe Bayern!!!

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