3:1-Sieg über Apoel Nikosia
Hertha zieht in Gruppenphase des Uefa-Cups ein

Durch einen 3:1 (2:0)-Sieg über Apoel Nikosia hat Hertha BSC Berlin den Einzug in die Gruppenphase des Uefa-Cups perfekt gemacht. Marcelinho (15.), Nando Rafael (25.) und Ellery Cairo (59.) trafen für die Hauptstädter.

Hertha BSC Berlin hat seinen Lauf der letzten Wochen fortgesetzt und ohne Mühe die Gruppenphase des Uefa-Cups erreicht. Der Bundesligist besiegte im Rückspiel der ersten Runde den zypriotischen Vertreter Apoel Nikosia mit 3:1 (2:0), nachdem bereits das Hinspiel mit 1:0 gewonnen wurde. Marcelinho (15.), Nando Rafael (25.) und Ellery Cairo (59.) erzielten die Tore für die Hausherren, die nun seit sechs Pflichtspielen unbesiegt sind und eine gelungene Generalprobe für den Bundesliga-Hit am Samstag gegen Werder Bremen (15.30 Uhr/live bei Premiere) ablieferten. Konstantinos Makridis sorgte 14 Minuten vor dem Ende allerdings für das erste Gegentor von Hertha im sechsten Spiel gegen einen zypriotischen Klub.

Vor 22 612 Besuchern knüpften die Hausherren schnell an die guten Leistungen der letzten Wochen an und boten streckenweise sehenswerten Fußball. Gilberto über die linke Seite und der Ex-Freiburger Cairo über rechts leiteten eine Vielzahl gefährlicher Angriffe ein. Yildiray Bastürk und Marcelinho stießen aus dem Halbfeld immer wieder in die Spitze und lauerten auf Chancen.

Der erste Torerfolg gelang allerdings erst durch eine Standardsituation. Marcelinho, der bereits mit seinem Elfmeter-Tor in der Nachspielzeit das Hinspiel entschieden hatte, drehte das Leder per Freistoß aus über 20 Metern unhaltbar in den Winkel. Auch danach blieben die Gastgeber am Drücker. Nach einem erneuten Flügellauf von Gilberto schob Rafael das Leder in der 25. Minute zum 2:0 aus kurzer Distanz ein. Zehn Minuten später humpelte der deutsche "U-21"-Nationalspieler angeschlagen vom Platz, für ihn erhielt der erst 18 Jahre alte Solomon Okoronkwo eine Chance.

Zur zweiten Halbzeit ließ Hertha-Coach Falko Götz auch seinen Kapitän Arne Friedrich draußen und brachte für ihn Oliver Schröder. Mittelfeldspieler Niko Kovac gehörte erst gar nicht zur Startelf und wurde für die Partie gegen Bremen geschont. Dafür kam der Ungar Pal Dardei als Abfangjäger vor der Abwehr zum Einsatz.

Während die Gäste in den gesamten 90 Minuten so gut wie gar nicht in den gegnerischen Strafraum kamen, zelebrierten die Hausherren im weiteren Verlauf der zweiten Halbzeit ihre deutliche Überlegenheit und sorgten damit gleichzeitig für eine ausgelassene Stimmung auf den Rängen.

© SID

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