3:2 gegen Nürnberg
SC Freiburg ist im Aufwind

Fünf Tore und zwei Elfmeter: Der SC Freiburg und der 1. FC Nürnberg zeigen ein außergewöhnliches Samstagabend-Spiel – mit dem besseren Ende für die Gastgeber, deren Hoffnungen auf den Klassenerhalt genährt werden.
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FreiburgMit einer kämpferischen Meisterleistung hat Fußball-Bundesligist SC Freiburg einen wichtigen Schritt in Richtung Klassenerhalt gemacht und die Abstiegssorgen des 1. FC Nürnberg enorm vergrößert. Die Breisgauer feierten beim 3:2 (1:2) gegen den zuvor punktgleichen Rivalen ihren dritten Sieg in den vergangenen vier Spielen und kommen durch den Sprung auf Tabellenplatz 13 der Rettung immer näher. Die Gastgeber holten zweimal einen Rückstand auf und trafen dazu noch zweimal den Pfosten.

Vor 24.000 Zuschauern im ausverkauften Stadion besiegelten Pavel Krmas (23.), Admir Mehmedi (53./Foulelfmeter) und Felix Klaus (65.) den vierten Heimsieg der Freiburger in dieser Saison. Die Nürnberger, für die Emanuel Pogatetz (6.) und Josip Drmic (45./Foulelfmeter) mit seinem 16. Saisontor trafen, mussten drei Tage nach dem Erfolg gegen den VfB Stuttgart (2:0) einen empfindlichen Rückschlag hinnehmen und kassierten die fünfte Pleite in den letzten sechs Partien. Seit neun Jahren warten die Franken beim Sport-Club auf einen Sieg. Pogatetz sah in der vierten Minute der Nachspielzeit die Gelb-Rote Karte.

Von Anfang an entwickelte sich eine rassige und temporeiche Partie auf gutem Niveau. Beide Teams setzten auf Pressing und zeigten zahlreiche flüssige Kombinationen. 

Dabei zahlte sich ein Schachzug von Nürnbergs Coach Gertjan Verbeek schon früh aus. Der Niederländer hatte auf Pogatetz und Niklas Stark in der Innenverteidigung gesetzt, obwohl die zuletzt fehlenden Javier Pinola (nach Rot-Sperre) und Ondrej Petrak (Nasenbeinbruch) wieder einsatzbereit waren. 

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