3:3 gegen Hoffenheim
Bayerns erste Rekordserie gerissen

Für den FC Bayern endet vier Tage nach dem Meisterstück gegen Hoffenheim der Rekord-Siegeszug mit 19 Erfolgen in Serie. Auf der Tribüne zeigt sich erstmals einer, der seit seiner Verurteilung abgetaucht war.
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MünchenDie Siegesserie ist gerissen: Bayern München hat nach dem vorzeitigen Gewinn der 24. deutschen Meisterschaft zum ersten Mal nach 19 Erfolgen seit dem 5. Oktober ein Bundesliga-Spiel nicht gewonnen. Beim 3:3 (3:2) gegen 1899 Hoffenheim zeigte sich die umformierte Mannschaft von Trainer Pep Guardiola beim 53. Bundesliga-Spiel in Folge ohne Niederlage nicht in bester Verfassung, vor allem in der Defensive. 

Roberto Firmino beendete die stolze Siegesserie der Münchner mit seinem Treffer zum 3:3 in der 74. Minute. Der FC Bayern trat vor 71.000 Zuschauern erstaunlich nachlässig und unkonzentriert auf. Am Dienstag im Hinspiel der Champions League bei Manchester United wird aber wohl eine ganz andere Elf auf dem Platz stehen - und wohl auch mit einer anderen Einstellung.

Nach zahlreichen Nachlässigkeiten und dem Treffer zum 0:1 von Anthony Modeste (23.) drehte der alte und neue deutsche Meister zwischenzeitlich richtig auf: Claudio Pizarro (31. und 40.) und Xherdan Shaquiri (34.) erzielten innerhalb von neun Minuten drei Treffer. Kurz vor der Pause kam das stets munter und frech mitspielende Hoffenheim durch einen Freistoß von Sejad Salihovic noch einmal heran (44.).

Firmino bestrafte dann die nicht nachlassenden Nachlässigkeiten der Bayern. Die Großchance zum Bayern-Sieg ließ Arjen Robben aus (86.). Auf der Gegenseite verhinderte Ersatztorwart Tom Starke mit einer Glanzparade gegen Sebastian Rudy die erste Münchner Niederlage seit dem 28. Oktober 2012 (90.). 

Guardiola hatte wie erwartet seine Mannschaft wieder kräftig durchgemischt. So standen neben Pizarro und Shaqiri auch Daniel van Buyten und Diego Contento in der Anfangsformation, Jerome Boateng und Toni Kroos saßen nicht einmal auf der Bank. Auffälliger als die Umstellungen war: Die Bayern wirkten bisweilen etwas lässig, dabei hatte Sportvorstand Matthias Sammer versichert: „Wir werden nicht locker lassen.“

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Bayerns erste Rekordserie gerissen

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Bayern fehlt die letzte Entschlossenheit

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