31. Bundesliga-Spieltag

Schalke schockt Stuttgart, BVB verpasst Big-Point

Lange Zeit sah es nach einem Triumpf für Stuttgart auf Schalke aus, dann kam Boateng. Die Punkte hätte der VfB gut gebrauchen können, denn fast alle anderen Konkurrenten sammelten wichtige Punkte im Abstiegskampf.
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Schalkes Klaas-Jan Huntelaar (M) jubelt mit Leon Goretzka (l) über seinen Treffer zum 1:0. Es war der erste Treffer des Niederländers seit über 1000 Minuten. Quelle: dpa
FC Schalke 04 - VfB Stuttgart

Schalkes Klaas-Jan Huntelaar (M) jubelt mit Leon Goretzka (l) über seinen Treffer zum 1:0. Es war der erste Treffer des Niederländers seit über 1000 Minuten.

(Foto: dpa)

BerlinDer SC Paderborn hat im Abstiegskampf der Fußball-Bundesliga einen überraschenden Auswärtssieg gelandet, der VfB Stuttgart muss sich dagegen drei Spieltage vor dem Saisonfinale immer größere Sorgen machen. Aufsteiger Paderborn erkämpfte durch das 2:1 (0:1) im Abstiegsduell beim SC Freiburg einen wichtigen Dreier. Die Schwaben verloren bei der Rückkehr von Coach Huub Stevens an alte Wirkungsstätte bei den zuletzt kriselnden Schalkern mit 2:3 (1:1) und bleiben damit weiter als Schlusslicht im Tabellenkeller.

Im Niedersachsen-Derby beim VfL Wolfsburg konnte Hannover 96 ebenfalls einen überraschenden Punktgewinn im Abstiegskampf feiern. Die kampfstarken 96er glichen zwar noch zum unerwarteten 2:2 (0:2) aus, rutschten damit aber trotzdem auf den Relegationsrang.

Borussia Dortmund verpasste es, nach der verkorksten Hinrunde Punkte auf die Europa-League-Plätze gut zu machen. Dem Team des scheidenden Trainers Jürgen Klopp gelang im direkten Duell um einen Europa-League-Platz bei 1899 Hoffenheim nur ein 1:1 (1:1). Werder Bremen schaffte gegen Ex-Trainer Thomas Schaaf mit Eintracht Frankfurt dagegen einen 1:0 (0:0)-Sieg, überholte damit Hoffenheim und Dortmund und rückte näher an die Europa-League-Plätze. Der FC Augsburg baute beim 0:0 gegen den 1. FC Köln seine Position als Europa-League-Anwärter dagegen nicht weiter aus.

Stuttgart brachte einmal mehr ein individueller Fehler ins Hintertreffen. VfB-Verteidiger Georg Niedermeier drosch wenige Meter vor dem eigenen Tor über den Ball, Klaas-Jan Huntelaar (9.) musste zu seinem ersten Treffer seit 1195 Minuten nur noch einschieben. Das viertägige Trainingslager unter der Woche nach nur einem Sieg aus den jüngsten zehn Spielen hatte Wirkung gezeigt.

Aus dem Nichts lupfte anschließend der Österreicher Martin Harnik (22.) nach einem Traum-Pass per Hacke von Daniel Ginczek den Ball zum Ausgleich ins Tor. Ginczek (51.) erzielte die zwischenzeitliche Führung, ehe wiederum Huntelaar (78.) und Florian Klein mit einem Eigentor (89.) trafen und VfB-Coach Stevens eine erfolgreiche Rückkehr an seine alte Wirkungsstätte vermasselten.

Dortmund mit dem Kraft-Akt
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