4:1 in Frankfurt: Freiburg landet Big Point im Abstiegskampf

4:1 in Frankfurt
Freiburg landet Big Point im Abstiegskampf

Der SC Freiburg hat den Abstiegskampf in der Bundesliga noch spannender gemacht. Mit dem 4:1-Sieg in Frankfurt schoben sich die Breisgauer an Stuttgart vorbei. Auch die Eintracht muss plötzlich wieder zittern.
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FrankfurtDer SC Freiburg hat mit eiskalter Effektivität das Duell der gescheiterten Europa-League-Starter gewonnen und Eintracht Frankfurt wieder zu einem direkten Konkurrenten im Abstiegskampf gemacht. Drei Treffer bei ihren ersten drei Möglichkeiten und ein Konter kurz vor dem Ende reichten den Breisgauern, um sich zum Abschluss des 25. Bundesliga-Spieltags mit 4:1 (1:0) bei den Hessen durchzusetzen. Die Freiburger (22 Punkte) kletterten auf den Relegationsplatz. Die abschlussschwachen Frankfurter, die zahlreiche Großchancen vergaben, bleiben mit 26 Punkten auf dem 13. Rang.

„Das ist eine deprimierende Niederlage, die uns in eine schwierige Situation bringt“, konstatierte Frankfurts Vorstandschef Heribert Bruchhagen. Auch Sebastian Jung trauerte vergebenen Punkten nach: „Wir hätten uns heute absetzen können. Das ist nicht gelungen. Jetzt sind wir wieder mittendrin.“

Die zuletzt sechsmal sieglosen Breisgauer waren dagegen glücklich. „Das war nicht abzusehen, dass das hier so ausgeht. In der zweiten Halbzeit waren wir viel, viel besser. Da haben wir es uns verdient, die Tore zu machen. Das tut gut“, kommentierte Keeper Baumann.

Kapitän Julian Schuster (34.), der Slowake Karim Guédé (54. und 90.+3) und Felix Klaus (70.) trafen für den Sport-Club, der nach sechs Spielen ohne Dreier wieder einen Sieg feierte. Dagegen kassierten die Frankfurter, für die der Deutsch-Spanier Joselu erfolgreich war (59.), nach drei Partien ohne Niederlage wieder eine Pleite.

Die Heim-Elf bestimmte das Geschehen. Die Abwehr der Breisgauer, bei denen Nicolas Höfler, Vaclav Pilar und Sebastian Freis fehlten, offenbarte immer wieder große Lücken. Die Führung der Frankfurter schien nur eine Frage der Zeit zu sein. Aigner war in der 21. Minute erneut nahe dran. Das Gästeteam von Trainer Christian Streich wirkte verunsichert und fand bis Mitte der ersten Hälfte in der Offensive nicht statt.

Die Eintracht dagegen vergab hochkarätige Chancen im Minutentakt. Kurz darauf kam es aus Frankfurter Sich wie es kommen musste. Freiburg ging mit der ersten Möglichkeit nach einer Ecke in Führung. Schuster traf mit einem sehenswerten Fallrückzieher zum ersten Mal in dieser Saison. Die Eintracht war nach dem Rückstand aus heiterem Himmel von der Rolle. Erst Flum prüfte Baumann wieder (45.).

Nach dem Seitenwechsel ging zunächst auf beiden Seiten nicht allzu viel zusammen. Veh musste zudem den angeschlagenen Alexander Meier durch Václav Kadlec ersetzen (52.). Guédé erhöhte kurz darauf die Freiburger Führung.

In der immer hektischer werdenden Partie, die Schiedsrichter Wolfgang Stark (Ergolding) nur noch schwer kontrollierte, verkürzte die Hoffenheimer Leihgabe Joselu nur wenige Minuten später für die Eintracht. Danach nutzte der eingewechselte Klaus die Frankfurter Abwehrschwächen bei einem Konter.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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