Fußball
Aachen souverän, "Löwen" stolpern über Dresden

Dynamo Dresden hat 1 860 München geschockt und in der ausverkauften Allianz Arena mit 2:1 gewonnen. Alemannia Aachen schlug den 1. FC Saarbrücken glatt mit 4:0, Wacker Burghausen und die Spvgg Unterhaching spielten 1:1.

Dynamo Dresden hat 1 860 München von der Tabellenspitze der 2. Bundesliga gestürzt. Das Team von Trainer Christoph Franke siegte vor 66 000 Zuschauern in der ausverkauften Münchner WM-Arena mit 2:1 (2:0) und versetzte der Euphorie bei den "Löwen" einen Dämpfer. Während Dynamo mit nunmehr neun Punkten zumindest vorübergehend Rang zwei eroberte, fiel 1 860 (sieben Zähler) vor den sechs übrigen Begegnungen des vierten Spieltages auf Platz drei zurück.

Punktgleich mit Dynamo Tabellenführer ist Alemannia Aachen. Die Elf von Coach Dieter Hecking gewann gegen den 1. FC Saarbrücken 4:0 (1:0) und verdarb damit dem neuen FCS-Coach Rudi Bommer das Debüt. Die Saarländer bleiben ohne Punkt und Tor (0:16) Tabellenletzter.

Derweil konnte Wacker Burghausen seine "schwarze" Heimserie auch im Bayern-Derby gegen die Spvgg Unterhaching nicht beenden. Die Elf von Trainer Markus Schupp kam gegen die Münchner Vorstädter nicht über ein 1:1 (0:1) hinaus und wartet damit seit mittlerweile sechs Spielen auf einen Erfolg in der Wacker-Arena. Nach einem schweren Patzer von Burghausens Schlussmann Uwe Gospodarek, der einen Eckball von Thomas Sobotzik unbedrängt fallen ließ, brachte Stefan Buck die Gäste in der 41. Minute in Front. Nico Herzig gelang der Ausgleich in der 65. Minute.

Matchwinner Marco Vorbeck

Mann des Abends in der seit Tagen ausverkauften Münchner Allianz-Arena war Marco Vorbeck. Der Angreifer brachte die Gäste mit seinen Treffern in der 17. und 29. Minute mit 2:0 in Führung und war ständiger Unruheherd in der wenig sattelfesten "Löwen"-Deckung. In der hitzigen Schlussphase verkürzte Matthias Lehmann (81.) durch einen unberechtigten Foulelfmeter auf 1:2. Nur eine Minute später sah der Dresdner Mariusz Kukielka wegen Meckerns "Gelb-Rot", doch 1 860 konnte nicht mehr kontern.

In Aachen präsentierten sich die Saarbrücker nur vor der Pause nicht mehr in der desolaten Verfassung der ersten drei Spieltage, waren gegen die kampfstarke Alemannia aber dennoch chancenlos. Sascha Rösler (12.), Thomas Stehle (48.), der überragende Jan Schlaudraff (56.) und Emil Noll (89.) schossen die Tore vor 20 478 Zuschauern auf dem Tivoli.

© SID

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