Aberglaube
Iran fürchtet mexikanischen Voodoo-Zauber

Der iranische Fußballverband wappnet sich gegen einen mexikanischen Voodoo-Zauber während der Fußball-Weltmeisterschaft in Deutschland. Als Beleg dient den Iranern die Verletzung dreier ihrer Spieler, die in der Bundesliga kicken.

HB TEHERAN. "Die Mexikaner sind Meister der psychologischen Kriegsführung und setzen vielleicht Magie ein", sagte Ali Pour, der Kulturbeauftragte des iranischen Fußballverbandes (FFI) der iranischen Nachrichtenagentur ISNA. Mexiko ist am 11. Juni in Nürnberg Irans WM-Auftaktgegner in der Gruppe D.

Ein Voodoo-Zauber sei möglicherweise auch verantwortlich für die Verletzungen der Bundesligaspieler Ali Karimi (FC Bayern München), Vahid Hashemian (Hannover 96) und Mehdi Mahdavikia (Hamburger SV), heißt es in der ISNA-Meldung.

Trotz der islamischen Revolution 1979 ist Aberglaube im Iran weiterhin verbreitet. Breite Bevölkerungsschichten fürchten den "bösen Blick" und wollen ihn mittels eines blauen Steins abwehren. Für den Kulturbeauftragten Pour wird der "tiefe religiöse Glaube des Teams wie ein uneinnehmbare Festung" wirken.

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