Abstimmungsverlauf
England scheiterte schon im ersten WM-Wahlgang

Das Ausscheiden beim Rennen um die Fußball-WM 2018 an sich ist für England schon eine bittere Pille. Doch der bekannt gewordene Verlauf der Abstimmung setzt dem Votum aus britischer Sicht noch die Krone auf.

dpa ZÜRICH. Nur zwei der 22 Exekutivmitglieder stimmten nach Angaben des Weltverbandes FIFA in Zürich für die Kandidatur des Fußball-Mutterlandes. Damit schied England trotz der Wahlhilfe durch Premierminister David Cameron, Prinz William und Superstar David Beckham bereits im ersten Wahlgang aus.

Selbst die kombinierte Bewerbung der Niederlande und Belgiens schaffte es als größter Außenseiter mit vier Stimmen noch in die zweite Runde. Spanien und Portugal bekamen sieben Stimmen, vorn lag Russland mit neun Stimmen. Bei der zweiten Abstimmung übertraf Russland mit 13 Stimmen bereits die erforderliche absolute Mehrheit von zwölf, Spanien/Portugal erhielten erneut sieben, Niederlande/Belgien zwei.

Bei der Vergabe der WM 2022 siegte Katar erst im vierten Wahlgang mit 14:8-Stimmen gegen die USA. Der Golfstaat lag jedoch in jedem Wahlgang klar vorn und verfehlte im ersten und dritten mit jeweils elf Voten die absolute Mehrheit nur um eine Stimme. Ausgeschieden war zunächst Australien mit einer Stimme, danach Japan mit zwei und im dritten Wahlgang Südkorea mit fünf.

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