Aerzen
Frankreich logiert "wie in einem Schloss"

Begeistert zeigte sich die Nationalmannschaft Frankreichs von ihrem WM-Quartier in Aerzen. "Es ist wirklich wie in einem Schloss. Wir können uns wunderbar zurückziehen," sagte Abwehrmann Eric Abidal.

Frankreichs Nationalspieler fühlen sich in ihrem WM-Quartier in Aerzen vor den Toren Hamelns rundum wohl. "Es ist wirklich wie in einem Schloss. Wir können uns wunderbar zurückziehen und uns voll auf die Vorrundenspiele konzentrieren", sagte Verteidiger Eric Abidal einen Tag nach der Ankunft des ehemaligen Welt- und Europameisters in Deutschland.

Auch sein Teamkollege Claude Makelele genießt die Atmosphäre auf dem hermetisch abgeriegelten Anwesen: "Als wir ankamen, war die Stimmung wegen der schweren Verletzung von Djibril Cisse nicht gut. Aber mittlerweile fühlen wir uns hier sehr wohl."

Der Torjäger des FC Liverpool hatte sich beim letzten Testspiel der Franzosen am Mittwoch in St. Etienne gegen China (3:1) einen Schien- und Wadenbeinbruch zugezogen, soll aber so schnell wie möglich als Gast zur WM nachreisen. Für den 24-Jährigen wurde bereits Abidals Teamkollege Sidney Govou von Meister Olympique Lyon nachnominiert.

Am Nachmittag absolviert die Mannschaft von Trainer Raymond Domenech im Weserbergland-Stadion eine erste Übungseinheit. Am Samstag (17.30 Uhr) steht an gleicher Stelle ein öffentliches Training auf dem Programm, alle 9 000 kostenlosen Eintrittskarten sind bereits vergriffen. Erster Gegner der "Blauen", wie sie in Frankreich genannt werden, ist in der Gruppe G am Dienstag (18.00 Uhr) in Stuttgart das Team der Schweiz.

© SID

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