Alle Spiele ausverkauft
Ticketsystem für Niersbach "eine Erfolgsstory"

Volle Stadien, kaum Fälschungen - Wolfgang Niersbach schwärmt in höchsten Tönen vom Ticketsystem der WM: "Das Ticketsystem ist eine Erfolgsstory", meint der OK-Vizepräsident.

Nur drei Stunden dauerte es, ehe für das Spiel Ukraine - Tunesien am 23. Juni in Berlin 3 300 Ticket-Rückläufer via Internet über die virtuelle Ladentheke gegangen waren. "Jetzt sind alle Spiele ausverkauft", erklärte der Vizepräsident des deutschen WM-Organisationskomitees, Wolfgang Niersbach, auf der täglichen Fifa-Pressekonferenz.

Pro Spiel werden zwischen 500 und 1 000 Kontrollen durchgeführt, um festzustellen, ob Ticketinhaber und-käufer identisch sind. Das ist bei 60 000 Besuchern nicht viel, trotzdem verteidigt Niersbach die umstrittene Personalisierung: "So konnten im Vorfeld Hooligans schon ausgefiltert werden."

Bislang ist noch niemand, der ein gültiges Ticket besaß, abgewiesen worden. Auf der Clearing-Stelle wird auch derjenige ins Stadion gelassen, der ein "falsches" Ticket besitzt, aber einen Personalausweis mit sich führt und die Herkunft des Tickets glaubhaft machen kann.

Pro Spiel tauchen etwa 20 bis 50 Fälschungen auf, von Akkreditierungen über Abholscheine bis hin zu Tickets. Niersbach: "Das Ticketing ist eine Erfolgsstory. Wir haben keine technischen Probleme und die Stadien sind voll."

© SID

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