Amoklauf bleibt ohne Folgen für die Sicherheit
Berliner Polizeipräsident ändert nichts am Konzept

Der Amoklauf eines Schülers in Berlin hat keine Änderung am WM-Sicherheitskonzeptes der Hauptstadt zu Folge. Polizeipräsident Dieter Glietsch sprach sich zudem gegen ein Alkoholverbot beim Fanfest aus.

Keine Auswirkung auf die WM-Sicherheitsvorkehrungen in Berlin hat der Amoklauf eines 16 Jahre alten Schülers mit 36 Verletzten vor drei Tagen. "Es gibt keine Änderungen am Sicherheitskonzept. Ein Amoklauf ist nicht die typische Situation, mit der wir im Vorfeld der WM rechnen müssen", sagte Berlins Polizeipräsident Dieter Glietsch.

"Keine absolute Sicherheit bei Großveranstaltungen"

Zudem sprach sich Glietsch gegen ein Alkoholverbot im Bereich des Fanfestes am Brandenburger Tor aus: "Die Fanmeilen müssen leben. Zu Festlichkeiten gehört auch ein gewisses Maß Alkohol. Es gibt bei Großveranstaltungen keine absolute Sicherheit."

Die Berliner Generalstaatsanwaltschaft will zur WM ihren Personalbestand erhöhen. Während des Turniers sind 14 zusätzliche Bereitschafts-Staatsanwälte sowie zwei Stadion-Staatsanwälte im Olympiastadion im Einsatz. Die Aufstockung soll bei Festnahmen größerer Gruppen eine schnellere Bearbeitung der Strafverfahren gewährleisten. Für die beschleunigten Verfahren wird eine Zentrale Bearbeitungsstelle (ZeB) als Koordinierungsknotenpunkt zwischen Berliner Polizei und Staatsanwaltschaft eingerichtet.

© SID

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