Analyse zu RB Leipzig
Red-Bull-Klub macht sich fit für Europa

RB Leipzig hat die Bundesliga-Saison überraschend erfolgreich gemeistert – nur acht Jahre nach der Gründung hat sich der Klub für die Champions League qualifiziert. Für den Europacup werden jetzt Zelte aufgestellt.
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DüsseldorfEs kam fast schon so, wie es kommen musste: RB Leipzig ist ein Jahr nach seinem Aufstieg in die erste Bundesliga gleich auch die Qualifikation für die Königsklasse des Profifußballs, die Champions League, gelungen. Nur acht Jahre nach der Gründung des Klubs im Osten Deutschlands hat dieser das schier Unmögliche geschafft. Mission (vorerst) erfüllt.

Möglich gemacht haben das ein gutes Management, qualifizierte Trainer sowie viele junge, ehrgeizige Spieler. Entscheidend für den schnellen Aufstieg war jedoch vor allem das Geld und die Initiative des Sponsors Red Bull und dessen Gründer Dietrich Mateschitz.

Ohne das persönliches Engagement, seine Millionen und auch seine gezielte Personalauswahl wäre das Fußballprojekt wohl kaum so schnell erfolgreich geworden. RB Leipzig hat dank Mateschitz herausragende Trainingsmöglichkeiten für professionelle Fußballer geschaffen.

Durch die Kooperation mit dem Schwesterunternehmen, dem Fußballklub RB Salzburg, wechselten viele talentierte Spieler nach Leipzig. Umstritten bleibt der Klub bei der Konkurrenz in der Bundesliga und vielen gegnerischen Fans gleichwohl. Hauptgrund: Dem Verein wird vorgeworfen, ein kapitalistisches Kunstprodukt zu sein, in dem am Ende ausschließlich Geldgeber Mateschitz das Sagen habe.

Rechtlich sieht das Konstrukt so aus: Die Lizenzspieler und die Nachwuchsteams bis runter zur U15 sind 2014 in die RasenBallsport Leipzig GmbH ausgegliedert worden. Deren Gesellschafter sind zu 99 Prozent die Red Bull GmbH und zu einem Prozent der Verein.

Ungewöhnlich im deutschen Fußball ist auch der Ausschluss der Fans: RB Leipzig möchte keine Anhänger als stimmberechtigte Mitglieder, sondern nur Fördermitglieder. Davon gibt es rund 300. Medienberichten zufolge hatte RB zunächst nicht einmal zehn ordentliche Mitglieder, inzwischen sind es knapp 20. Mindestens sieben braucht es in Deutschland für eine Vereinsgründung.

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  • Lasst den Brauseclub in der nächsten Saison erstmal immer Mo-Mi-Sa spielen, dann wird ihnen in Kürze die Puste ausgehen.

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