Anerkennung von Fußball-Legende
Pele lobt Bundestrainer Klinsmann

Der ehemalige Weltklasse-Stürmer Pele hat sich durchweg positiv über das deutsche Team geäußert und besonders die Arbeit von Bundestrainer Jürgen Klinsmann gelobt. "Ich finde, das macht er sehr gut", so der Brasilianer.

Das brasilianische Fußball-Idol Pele hat Bundestrainer Jürgen Klinsmann den Rücken gestärkt und die Arbeit des 41-Jährigen gelobt. "Seit er das Team übernommen hat, ist er ein guter Partner für die Spieler. Manchen Leuten gefällt nicht, was er alles verändert hat. Einige in Deutschland haben ein Problem mit den Neuerungen der letzten zwei Jahre. Aber ich finde, er macht einen guten Job", sagte der dreimalige Weltmeister in einem ZDF-Interview: "Klinsmann gibt der Mannschaft Selbstvertrauen. Ich finde, das macht er sehr gut."

"Es ist ein großer Druck"

Trotz des Lobes für den früheren Weltklasse-Stürmer sieht Pele das Team des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) für die Heim-WM nicht unbedingt in der Favoritenrolle. "Wenn man zu Hause spielt, ist man für manche Leute ja fast verpflichtet zu gewinnen. Aber so ist es nicht. Es ist ein großer Druck. Viele Mannschaften haben eine Menge Erfahrung bei Weltmeisterschaften. Auch wenn man zu Hause spielt: Man muss unglaublich gut vorbereitet sein", meinte der "Jahrhundert-Fußballer".

Sein erster Anwärter auf den Titel ist die Elf aus seinem Heimatland. "Natürlich heißt mein Favorit Brasilien, aber wir müssen vor den anderen Mannschaften Respekt haben, denn ich sage immer: Jedes Mal, wenn Brasilien als Favorit zur WM gefahren ist, haben sie verloren. Also sollte sich unsere Mannschaft nicht zu sicher fühlen", meinte Pele.

Die bevorstehende WM weckt bei der Fußball-Ikone Erinnerungen an einen besonderen Augenblick beim ersten Welt-Championat in Deutschland vor 32 Jahren: "Ich erinnere mich an die vier Weltmeisterschaften, bei denen ich gespielt habe, aber auch an eine, bei der ich nicht auf dem Platz stand, die aber trotzdem sehr wichtig war. Das war 1974, als wir den Pokal ausgetauscht haben. Da ging ich mit Uwe Seeler zusammen auf den Platz, und dann gaben sie mir den Jules-Rimet-Cup für immer, für Brasilien. Das war ein sehr wichtiger Moment."

© SID

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