Antrag in Arbeit
Hoeneß schon im September Freigänger?

Erst seit Anfang Juni sitzt Uli Hoeneß in Haft – doch schon bald könnte der ehemalige Fußballmanager wieder Freigang bekommen: Nach einem Bericht arbeiten seine Anwälte an einem Antrag zur Hafterleichterung.
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BerlinDie Anwälte von Uli Hoeneß bereiten laut einem Medienbericht Anträge zur Hafterleichterung für den ehemaligen Präsidenten des FC Bayern München vor. Laut „Bild am Sonntag“ gab es bereits Gespräche mit der zuständigen Strafvollstreckungskammer. Damit könnte Hoeneß bereits Anfang September Freigänger werden.

Eine Haftstrafe kann laut Gesetz nach der Hälfte zur Bewährung ausgesetzt werden. Hoeneß käme also frühestens nach 21 Monaten frei. Das wäre im März 2016. Nach Artikel 13 des Bayerischen Strafvollzugsgesetzes kann der Gefangene 18 Monate vor der Freilassung auf Freigang hoffen. Hoeneß könnte damit bereits in sieben Wochen tagsüber arbeiten und müsste nur zum Schlafen ins Gefängnis.

Hoeneß war im März wegen Steuerhinterziehung zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt worden. Er hatte für Spekulationsgeschäfte in der Schweiz jahrelang keine Steuern gezahlt und dadurch Steuern in Höhe von rund 28,5 Millionen Euro hinterzogen. Hoeneß ist seit Anfang Juni in der Justizvollzugsanstalt Landsberg inhaftiert.

afp 
AFP news agency (Agence France-Presse) / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Antrag in Arbeit: Hoeneß schon im September Freigänger?"

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  • Von wegen der Gesellschaft nichts schuldet.

    Der schuldet der Gesellschaft die korrekte Zahlung seiner Steuerschuld, bisher hat er noch nicht mal den Steuerbescheid.

    Beim Betrug ist übrigens bereits der VERSUCH strafbar, nicht nur die Vollendung und die Höchststrafe ist 10 Jahre Knast.

    Betrogen hat das Wurstmaxl MICH HÖCHSTPERSÖNLICH.

    L´ état c'est moi, hat er gesagt, der französische Sonnenkönig Louis Quatorze, also: der Staat bin ICH!!!

    Ich will auch nicht um einen einzigen Cent betrogen werden, schon gar nicht um viele Millionen und erst recht nicht von einem selbsternannten Gutmenschen und Moralapostel wie dem Wurstmaxl.

    Ich erinnere mich noch, wie der damals über den Christoph Daum hergelangt hat, dabei hatte der Daum niemand betrogen, nur eine illegale Droge genommen.

    Hätte er sich täglich die Birne vollgesoffen, dann wäre das mit einer legalen Droge passiert, also Alkohol, er hat aber gekokst.

    Sucht ist zunächst mal eine Krankheit, der Suchtstoff war illegal.

    Betrug ist kriminell!

  • Seid Ihr Neidhammel,
    die genannten Verfahren waren wohl etwas anders, auch die kriminelle Energie des Angeklagten ist ein entscheidender Faktor.
    Und warum sollte die Gesellschaft auf die Arbeit eines Fachmannes verzichten, der für seinen Fehler zahlt und der der Gesellschaft nichts schuldet?

  • Richtig, keine Sonderbehandlung für einen Lumpen, gleich wie er heißt.

    Allerdings bekam das Wurstmaxl schon vor Gericht eine Sonderbehandlung.

    In Frankfurt hat man einen Juwelier wegen 3 Millionen Steuerbetrug zu 9 Jahren Haft verurteilt.

    Das gleiche Gericht in München unter Vorsitz des gleichen Richters hat einen Bauer vom Tegernsee wegen 3 Millionen Subventionsbetrug zu 4 Jahren Haft verurteilt.

    Wer heutzutage noch der Meinung ist, vor Gericht seien alle gleich oder Deutschland sei gar ein RECHTSstaat, der gehört auch rein!

    Nein - nicht in den Knast - der gehört in das Irrenhaus!

    Jeder Nichtirre kann leicht erkennen, daß wir in Deutschland nur noch eine korrupte Bananenrepublik sind.

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