Fußball
Argentinien und Spanien lösen Viertelfinal-Tickets

Der viermalige Champion Argentinien hat nach einem 2:1-Erfolg gegen Kolumbien das Viertelfinale der U20-WM in den Niederlanden erreicht. Auch Spanien steht nach einem 3:0 gegen die Türkei in der Runde der letzten Acht.

Argentinien oder Spanien wären Gegner der deutschen "U20"-Fußballer im Halbfinale der WM in den Niederlanden. Der viermalige Titelträger aus Südamerika und der "U19"-Europameister treffen am Samstag in Enschede aufeinander, der Sieger ist in der Vorschlussrunde Gegner des Gewinners des Viertelfinals zwischen Deutschland und Titelverteidiger Brasilien. Die Spanier besiegten im Achtelfinale die Türkei in einer Neuauflage des "U19"-EM-Finals 3:0 (2:0) und festigten ihren Ruf als Top-Favorit, die Argentinier bezwangen Kolumbien durch ein Tor in der dritten Minute der Nachspielzeit mit 2:1 (0:0).

Kolumbien verspielt Führung

Gastgeber Niederlande gewann gegen Chile 3:0 (1:0) und bekommt es nun mit Afrikameister Nigeria zu tun, der sich gegen die Ukraine mit 1:0 (0:0) durchsetzte. Am Dienstag hatten sich neben Deutschland und Brasilien bereits Italien (3:1 gegen die USA) und Marokko (1:0 gegen Japan) für die Runde der besten acht Teams qualifiziert.

Die Kolumbianer, die die Südamerika-Qualifikation vor Brasilien und Argentinien für sich entschieden hatten, waren durch Harrison Otalvaro (52.) in Führung gegangen. Das erneut starke "Wunderkind" Lionel Messi vom FC Barcelona glich sechs Minuten später aus, womit die Kolumbianer nach 328 Minuten das erste Gegentor des Turniers kassierten. Den Siegtreffer erzielte Julio Barroso.

"Doppelpack" von Juanfran

Spaniens "Mann des Tages" war Real Madrids Super-Talent Juanfran, der die ersten beiden Treffer erzielte (28./36.). Kapitän Robuste köpfte das 3:0 (69.). Für Nigeria traf Taye Taiwo (80.), für die Niederlande Sturm-Hoffnung Ryan Babel (3.), Quincy Owusu-Abeyi (73.) und Collins John (79.).

Welt-Schiedsrichter Markus Merk aus Kaiserslautern kam beim Südamerika-Duell erstmals bei dieser WM als Vierter Offizieller zum Einsatz. Merk war nachträglich nominiert worden, da 13 Schiedsrichter-Teams schon vor dem Turnier wegen nicht bestandener Fitness-Tests abreisen mussten.

© Sport-Informations-Dienst, Neuss

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