Atlético Madrid

Chinesischer Immobilienbaron steigt zu 20 Prozent ein

Der chinesische Immobilienbaron Wang Jianlin weitet seinen Einfluss im Weltsport aus: Für 45 Millionen Euro hat seine Unternehmensgruppe Wanda 20 Prozent des spanischen Fußball.Meisters Atlético Madrid übernommen.
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Immobilienbaron Wang Jianlin (M.) posiert gemeinsam mit Atlético-Madrid-Präsident Enrique Cerezo (r.) und Vereinsmanager Miguel Angel Gil. Quelle: Reuters
Einstieg bei Atlético Madrid

Immobilienbaron Wang Jianlin (M.) posiert gemeinsam mit Atlético-Madrid-Präsident Enrique Cerezo (r.) und Vereinsmanager Miguel Angel Gil.

(Foto: Reuters)

MadridDie chinesische Unternehmensgruppe Wanda erweitert ihren Einfluss im internationalen Sportgeschäft. Die zu ihr gehörende Gesellschaft Wanda Madrid Investment steigt zu 20 Prozent beim spanischen Fußball-Meister Atlético Madrid ein und zahlt dafür knapp 45 Millionen Euro, wie der Verein am späten Dienstagabend mitteilte.

Der chinesische Immobilienbaron Wang Jianlin, ein eingefleischter Fußballfan, erklärte, seine Unternehmensgruppe freue sich, zum Wachstum von Atlético Madrid beitragen zu können und auf dessen Ausbildungserfahrung für Nachwuchsspieler zurückgreifen zu können. Dies werde dem chinesischen Fußball "ohne Zweifel" helfen.

Das Geschäft sieht vor, dass Atlético in Spanien eine Fußballakademie für junge chinesische Spieler aufbaut. Zudem muss die Mannschaft aus Madrid regelmäßig durch China touren. Wanda hatte im Februar die Schweizer Sportmarketing-Agentur Infront übernommen, die für zahlreiche internationale Sportwettkämpfe und Vereine Rechte vermarktet.

Infront wird von Philippe Blatter geführt, dem Neffen des Präsidenten des Fußball-Weltverbands Fifa, Sepp Blatter. Das Unternehmen vermarktet unter anderem Übertragungsrechte für die nächsten Fußball-Weltmeisterschaften.

  • afp
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