Auch Frankfurt stürmt den Betzenberg
„Rote Teufel“ können freien Fall nicht stoppen

Die Fans des 1. FC Kaiserslautern dürften allmählich verzweifeln: Eintracht Frankfurt hat Wolfgang Wolf auch die Heimpremiere als Trainer der Pfälzer durch einen 2:1 (0:0)-Auswärtssieg verdorben und die Abstiegsnöte des FCK dramatisch verschärft.

HB KAISERSLAUTERN. Durch Tore von Markus Weissenberger (50.) und Francisco Copado (58.) gewannen die Hessen das Nachholspiel im Fritz-Walter-Stadion und schafften mit dem zweiten Auswärtssieg den Sprung in die obere Tabellenhälfte der Fußball-Bundesliga.

Erst fünf Minuten vor dem Ende gelang Jochen Seitz vor 33 815 Zuschauern der Anschlusstreffer für die Pfälzer, die nach dem 13. sieglosen Spiel in Folge Letzter blieben und auf einem Abstiegsplatz überwintern müssen. „Wir werden die Mannschaft in der Winterpause verstärken, aber es stehen keine Millionen zur Verfügung“, sagte der scheidende Vorstandsvorsitzende Rene C. Jäggi.



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„Die Niederlage tut weh. Wir haben uns viel vorgenommen, waren aggressiv und läuferisch stark. Dann geraten wir mit der ersten Frankfurter Chance ins Hintertreffen. Wir haben trotz allem noch die Möglichkeit nicht abzusteigen", haderte FCK-Coach Wolf. Sein Gegenüber Friedhelm Funkel freute sich indes über die Punktausbeute von nunmehr 21 Zählern, wenngleich der Coach einräumte: „Wir haben heute nicht so gut gespielt, weil Lautern das nicht zugelassen hat. Lautern war sehr agressiv und hat uns kaum zur Entfaltung kommen lassen."

Bei den Lauterer Spielern machte sich nach der Partie Fassungslosigkeit breit. „Wir haben in zehn Minuten alles kaputt gemacht, was wir in drei Wochen aufgebaut haben. Wir waren nicht zwingend genug, um in Führung zu gehen und endlich mal wieder ein Spiel zu gewinnen“, trauerte Nationalspieler Marco Engelhardt den entgangenen Punkten nach. Teamkollege Stefan Blank sagte nach der dritten Niederlage im dritten Spiel unter Wolf drastisch: „Wir haben im Moment auf Deutsch gesagt die Scheiße am Stiefel. Aber es hilft nichts, wir müssen jetzt weiter arbeiten.“

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