Auftakt in der Europa League
Hannovers Komfort und Schalker Odyssee

Das „Abenteuer Europa" kann Schalke vor dem Auftakt bei Steaua Bukarest wörtlich nehmen, die Knappen dürfen vorher noch das rumänische Hinterland erkunden. Hannover startet dagegen komfortabel - und doch mit Problemen.
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Hannover, ClujHannover 96 will für einen „besonderen Abend“ sorgen, Schalke 04 wahrscheinlich nur möglichst schnell wieder nach Hause. Vor dem Gruppenphasenstart der Europa League ruft der Trip ins 1.600 Kilometer entfernte Hinterland von Rumänien bei den Gelsenkirchenern gemischte Gefühle hervor. Internationale Auftritte wie der am Donnerstag bei Steaua Bukarest werden bei S04 zwar hoch geschätzt, aber Reisestrapazen passen vor dem Bundesliga-Topspiel am Sonntag gegen Rekordmeister Bayern München nicht recht ins Programm. Da hat es Hannover schon komfortabler. Im heimischen Stadion empfängt man den belgischen Vizemeister Standard Lüttich.

Drei Punkte zum Auftakt sollen möglichst für beide Bundeslisten herausspringen. „Unser klares Ziel ist es, uns für die K.o.-Runde zu qualifizieren. Dafür wäre ein guter Start in die Gruppe ideal“, sagt Schalkes Trainer Ralf Rangnick, der vor dem Spiel beim rumänischen Pokalsieger um den Einsatz von Torhüter Ralf Fährmann bangen musste. Der Schlussmann hatte sich am vergangenen Wochenende einen Bänderriss im Sprunggelenk zugezogen, saß am Mittwoch aber trotzdem in der Schalker Maschine in Richtung Rumänien und bekam nach dem Abschlusstraining die Spielgenehmigung von der medizinischen Abteilung.

Das Duell gegen den 23-maligen Meister Steaua findet nicht in der Hauptstadt Rumäniens statt, sondern in Cluj, das 450 Kilometer entfernt von Bukarest liegt. Das Team aus Siebenbürgen, voriges Jahr in der Champions League ein Gegner des FC Bayern, stellte sein 23.000 Zuschauer fassendes Stadion zur Verfügung, weil der Platz im Steaua-Stadion nicht bespielbar ist. Bukarest wollen die Schalker aber doch noch in dieser Saison besuchen: In der rumänischen Hauptstadt findet das Endspiel der Europa League statt.

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Stuttgarter Dämpfer vor Standard-Duell

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