Ausgelassene Party
Seoul steht nach Südkorea-Sieg Kopf

Über 360 000 Menschen haben die Hauptstadt Seoul in eine riesige WM-Party verwandelt und den Sieg über Togo im WM-Auftaktspiel der Südkoreaner überschwänglich gefeiert.

Den Triumph von Südkorea im Auftaktspiel der Weltmeisterschaft gegen Togo haben die Fans im eigenen Land ausgelassen gewürdigt und Erinnerungen an die WM 2002 wach werden lassen. Über 360 000 Menschen, die die spannende Begegnung auf einer riesigen WM-Party in Seoul verfolgt hatten, verwandelten die Straßen der Hauptstadt mit dem Abpfiff in ein rotes Fahnenmeer, zündeten zehntausende Feuerwerkskörper und tanzten ekstatisch zu wilden Trommelkonzerten. Insgesamt waren landesweit über eine Million Fans der "Red Devils" auf den Beinen und belagerten die Marktplätze, Kneipen und zahlreichen Pferderennbahnen.

Selbst den Insassen in Südkoreas Gefängnissen war es erlaubt, das Spiel live im Fernsehen zu verfolgen. Universitäten unterbrachen den Lehrbetrieb und stellten den Studenten Großleinwände zur Verfügung, vor denen der WM-Vierte von 2002 frenetisch angefeuert wurde.

Bei der Heim-WM vor vier Jahren waren die Südkoreaner unter Trainer Guus Hiddink bis ins Halbfinale vorgestoßen. Dort unterlagen die WM-Gastgeber gegen Deutschland 0:1. Bei jedem Spiel wurden die südkoreanischen Kicker damals frenetisch von den Fans gefeiert.

© SID

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