Ausraster im HSV-Spiel
Klopp kommt mit blauem Auge davon

Nach seinem Ausraster im Spiel gegen den HSV hat das DFB-Sportgericht BVB-Trainer Klopp zu einer Geldstrafe von 10 000 Euro verurteilt und von einer härteren Strafe abgesehen.

Trainer Jürgen Klopp vom Bundesligisten Borussia Dortmund ist nach seinem Ausraster im Spiel gegen den Hamburger SV am Freitag mit einem blauen Auge davongekommen. Der 43 Jahre alte Coach wurde vom Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) lediglich zu einer Geldstrafe von 10 000 Euro verurteilt. Das Gremium ließ mildernde Umstände walten, da sich Klopp unmittelbar nach Spielschluss entschuldigt hatte.

Nachdem Schiedsrichter Deniz Aytekin ein Foul des Hamburgers Ze Roberto an Mario Götze ungeahndet gelassen hatte, rastete der BVB-Trainer aus. Klopp rannte wutentbrannt auf den Vierten Offiziellen Stefan Trautmann zu, ging mit diesem Auge in Auge auf Tuchfühlung und drückte ihm zähnefletschend den Schirm seiner BVB-Kappe ins Gesicht.

"Ich habe mich über mich selbst erschrocken, das war nicht in Ordnung. Da gibt es keine zwei Meinungen", sagte Klopp anschließend und ergänzte in einem Interview im Pay-TV Sky: -Sender "Ich bin ein Idiot." Als Klopp nach dem Vorfall wieder Normaltemperatur erreicht hatte, gaben sich beide Kontrahenten am Spielfeldrand versöhnlich die Hand.

Klopp zahlt von den 10 000 Euro jeweils 5 000 Euro an die Franz-Beckenbauer-Stiftung und eine gemeinnützige Einrichtung in Dortmund.

© SID

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